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Ein Wunsch. Mehr nicht.

Ein Wunsch. Mehr nicht.

Stell dir vor, du hättest einen Wunsch frei. Genau einen. Spannend, aber auch gar nicht so einfach. Wo würdest du anfangen? Und wie entscheidest du, welcher Wunsch wirklich zählt?

Vielleicht würdest du zuerst alles sammeln, was dir in den Sinn kommt. Wünsche, Träume, Ideen. Schritt für Schritt würdest du aussortieren, bis nur noch das bleibt, was dir wirklich wichtig ist. Aber führt dieser Weg tatsächlich zum besten Wunsch?

In der Bibel gibt es eine bemerkenswerte Geschichte. In 1. Könige 3, 1–15 bekommt König Salomo von Gott genau diese Möglichkeit: Er darf sich etwas wünschen. Salomo hat viel erlebt und von seinem Vater David gelernt. Und statt nach Macht, Erfolg oder Sicherheit zu fragen, bittet er um Weisheit. Um ein Herz, das unterscheiden kann, was gut und richtig ist.

Ein ungewöhnlicher Wunsch. Und vielleicht gerade deshalb ein so starker Gedanke. Was wäre, wenn Weisheit auch heute noch ein Schlüssel wäre, um gute Entscheidungen zu treffen – im Alltag, in Beziehungen und im Leben insgesamt?

«Als Salomo im Heiligtum übernachtete, erschien ihm der Herr im Traum und sagte zu ihm: Wünsche dir, was du willst; ich will es dir geben!» 

1. Könige 3, 5

Stell dir vor, du hättest bei Gott einen Wunsch frei. Was würdest du dir wünschen?

Wochentext: 1. Könige 3, 1–15

War Jesus Mensch oder Gott?

War Jesus Mensch oder Gott?

Viele Jahrhunderte lang warteten die Israeliten auf das Kommen des Messias. Mit der Geburt Jesu hatte das Warten endlich ein Ende. Dieses Neugeborene war nicht nur der Messias, der Gottes Volk von seinen Sünden befreien würde, sondern Gott selbst.

Er, das Wort, wurde ein Mensch, ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut. Er lebte unter uns, und wir sahen seine Macht und Hoheit, die göttliche Hoheit, die ihm der Vater gegeben hat, ihm, seinem einzigen Sohn.

Johannes 1,14

Das Wunder der Geburt Jesu besteht darin, dass er ganz Gott und ganz Mensch war. Er kam aus der Herrlichkeit seines Vaters, nahm jedoch menschliche Gestalt an, um sein Leben für uns zu leben. Diese doppelte Natur Jesu ist entscheidend: Als Gott konnte er die unendliche Strafe für die Sünden der Menschheit tragen, und als Mensch konnte er das menschliche Leiden verstehen und mit uns teilen.

Gott sei Dank, dass er seinen Sohn auf die Erde geschickt hat! Durch diese einzigartige Verbindung von göttlicher und menschlicher Natur konnte Jesus uns den Weg zu Gott zeigen und unsere Beziehung zu ihm wiederherstellen.

Was bedeutet es für dich persönlich, dass Jesus sowohl ganz Mensch als auch ganz Gott war?

Passender Bibeltext: Hebräer 4,15

Das grösste Geschenk

Das grösste Geschenk

Als Kind durfte ich jedes Jahr eine Weihnachtswunschliste schreiben. Ich hatte viele Wünsche, grosse und kleine, doch auf diese Liste kamen immer nur meine drei wichtigsten Wünsche. An Weihnachten freute ich mich natürlich sehr, wenn ich diese kostbaren Geschenke auspacken durfte.

Mit der Zeit jedoch hat die Bedeutung der Geschenke an Weihnachten nachgelassen – sie ist fast vergessen. Ehrlich gesagt, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was ich mit neun Jahren geschenkt bekommen habe.

Doch das grösste Geschenk an Weihnachten wird auch dieses Jahr nicht unter dem Christbaum liegen. Denn dieses Geschenk wurde nicht gekauft oder eingepackt. Es gehört auch nicht nur dir oder mir. Dieses grösste Geschenk hat Gott uns allen an der ersten Weihnacht gemacht. Jesus kam auf die Welt!

Denn ein Kind ist geboren, der künftige König ist uns geschenkt! Und das sind die Ehrennamen, die ihm gegeben werden: umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst.

Jesaja 9,5

Was ist für dich das grösste Geschenk?

Passender Bibeltext:Lukas 2,1-11

Eine grosse Bestimmung

Eine grosse Bestimmung

Während Maria und Joseph noch Hochzeitsvorbereitungen trafen, überraschte sie ihn mit einer unerwarteten Nachricht – sie, eine Jungfrau, war schwanger. Joseph dachte, sie wäre untreu gewesen und wollte sich von ihr trennen.

Doch ein Engel erschien ihm im Traum und sagte: «Fürchte dich nicht, Maria zur Frau zu nehmen, denn das Kind in ihr ist vom Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen.»

Matthäus 1,20

Dieses Wunder erfüllte Hunderte von Prophezeiungen über den Messias. Schon vor Erschaffung der Welt war es Gottes Plan, die Menschheit zu retten.

Ist es nicht erstaunlich, wie Gottes Plan alles umfasst – von der Geburt Jesu bis zu deinem eigenen Leben? Genau wie Maria und Joseph Teil einer grösseren Geschichte waren, bist auch du genau hier und jetzt gewollt. Du hast den Zeitpunkt und den Ort deiner Geburt nicht gewählt, doch Gott hat dich bewusst in diese Zeit und an diesen Ort gestellt.

Du bist Teil einer Geschichte, die seit Anbeginn der Zeit erzählt wird. Dein Leben hat Bedeutung, weil Gott einen Plan für dich hat – einen Plan, der dich mit seiner grossen Geschichte verbindet.

Bist du bereit, deine Rolle in dieser Geschichte zu entdecken?

Passender Bibeltext: Psalm 139,13–16

Ein Anfang in Demut

Ein Anfang in Demut

Der Engel antwortete: «Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.»

Lukas 1,35

Generationen warteten auf die Erfüllung der Prophezeiungen. In einem unbedeutenden kleinen Dorf geschah es: Der Sohn Gottes kam in die Welt – als Baby.

Hätten die Menschen je erwartet, dass Jesus, der verheissene Retter, als hilfloses Kind geboren würde? Dass er als Säugling, Kind und Teenager heranwachsen und die gleichen Erfahrungen machen würde wie wir alle? Selbst während seines Dienstes erwarteten viele, er würde die Römer stürzen und sich als König einsetzen. Sie erwarteten das machtvolle Eingreifen von Jesus, doch er blieb demütig.

Er, mächtig und überlegen, verliess die Einheit mit dem Vater, um als Baby völlig abhängig von anderen zu leben. Diese Demut prägte sein Leben und Wirken. Er kam nicht, um Regierungen zu stürzen, sondern um die Sünde durch sein Opfer am Kreuz zu besiegen.

Was bedeutet Jesu Demut und sein Opfer am Kreuz für dein eigenes Leben?

Passender Bibeltext:Philipper 2,6–11