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Hektische Suche

Hektische Suche

Gemütlich stieg ich aus dem Zug. Die Sonne begrüsste mich und ich freute mich, meine tägliche Arbeit aufzunehmen. Doch – oh Schreck – ich hatte mein Smartphone im Zug liegen lassen! Nicht auszudenken, wenn alle meine persönlichen Daten, Termine, Kontakte, Fotos… weg wären! Ich setzte alles in Bewegung, um es wieder zu bekommen. Wie gut, als ich es im Fundbüro abholen konnte!

Jesus selber ermutigt uns, mit Eifer Gott zu suchen. Das Reich Gottes wird mit einem Schatz und einer teuren Perle verglichen, für die es sich lohnt, alles andere aufzugeben. Ein persönliches Verhältnis zu Gott fällt uns nicht einfach zu – möchten Sie das?

Was bedeutet es Ihnen, mit Gott ins Reine zu kommen, von ihm angenommen zu sein, sich seiner Führung anvertrauen zu können? Angenommen, diese Beziehung würde Ihnen geraubt, wie würden Sie reagieren?

Testen Sie selbst, was Ihnen mehr bedeutet: Smartphone, Kreditkarten und Schlüsselbund – oder ein reines Gewissen vor Gott?

Bittet Gott, und er wird euch geben!
Sucht, und ihr werdet finden!
Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!

Matthäus 7,7

Wie wichtig ist mir Gott?

Wochentext: Matthäus 13,44-46

Gerne beantworten wir Ihre Fragen anhand der Bibel.
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Scham und Würde

Scham und Würde

«Schäme dich!» Das waren die Worte, die er von seiner Mutter am meisten hörte und sie brachten ihn in die Drogenszene, später ins Gefängnis und beinahe in den Tod. – Scham ist ein Gefühl, das uns niederdrückt, anklagt, schmerzt und kaum auszuhalten ist. Deshalb flüchten sich viele in emotionale Erstarrung oder in aggressives oder selbstvernichtendes Verhalten. Um die eigene Scham zu übertönen, werden Andere beschämt, verspottet, blossgestellt, entwürdigt oder schikaniert. So überlebt die Scham Generationen.

Die Pharisäer stellten eine Ehebrecherin öffentlich bloss und wollten sie steinigen. Jesus meinte: «Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein». Getroffen von diesen Worten liefen sie davon! Jesus gab der Frau die befreiende Antwort: «Ich verdamme dich auch nicht! Gehe und sündige nicht mehr!»

Jesus verdammt keinen reuigen Sünder! In der Vergebung bekommen wir die Würde zurück! Er will, dass wir versöhnt und frei leben können.

Jesus aber sprach:
«So verdamme ich dich auch nicht;
geh hin und sündige hinfort nicht mehr.»

Johannes 8,10

Worüber schämen Sie sich?

Wochentext: Jesaja 42,1–9

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Übermut und Todesangst

Übermut und Todesangst

Als junger, übermutiger Kletterer wollte ich eine 800 Meter hohe Steilwand ohne Seil und Sicherung zum Gipfel hochklettern. Nach kurzer Zeit bemerkte ich eine dünne Eisschicht, die ich zuvor übersah. So wurde jede Bewegung zum Überlebenskampf. In Gedanken war ich schon «abgestürzt». Als ich endlich einen kleinen Vorsprung erreichte, auf dem ich mich etwas ausruhen konnte, blieb eine bohrende Frage: «Welchen Platz hat Gott in meinem Leben?»

Mir wurde bewusst, wie überheblich ich dachte, nicht nur im Bergsport, sondern auch dem Schöpfer gegenüber. Was wäre jetzt, wenn ich tot wäre? In meiner hoffnungslosen Lage begegnete mir Gott in seiner grossen Liebe. In diesem unbeschreiblichen Moment begriff ich, dass Gott es gut mit mir meint.

Neu gestärkt schaffte ich die letzte Strecke zum Gipfel. Ein deutlich leichterer Weg führte mich zurück in ein neu geschenktes Leben.
H. S., Bergführer, Spital am Pyhrn, Österreich

Wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch.
Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei.
Ein neues Leben hat begonnen!

Korinther 5,17

Wie stark fühlen Sie sich?

Wochentext: Jakobus 4,10–16

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Jesus – die grösste Liebesgeschichte

Jesus – die grösste Liebesgeschichte

Die Musikszene ist voller Liebestexte. Unser Herz sehnt sich nach Liebe. Weil er uns liebt, gibt Gott seinen einzigen Sohn in die Welt. Darauf haben Generationen im Vertrauen auf Gottes Zusagen gewartet. Zum von Gott festgesetzten Zeitpunkt wird der Erlöser geboren, als hilfloses Kind, als Mensch wie wir.

Die Menschwerdung Gottes in Jesus ist entscheidend in seiner Geschichte mit uns. Der Allmächtige kommt vom Himmel herab und wird hilfsbedürftig und verletzlich, gleich wie wir. In seinem Stammbaum finden wir die unterschiedlichsten Menschen. Es sind Israeliten und Ausländer, Erfolgreiche und Versager sowie Männer und Frauen mit unterschiedlichem Ruf. Er schämte sich deshalb aber nicht. Jesus erlebte das Menschsein mit allen Facetten.

In Jesus zeigt uns Gott, wie er ist: pure Liebe. Sie führte Jesus ans Kreuz, wo er sein Leben für unsere Erlösung hingab.

Als aber die Zeit erfüllt war,
sandte Gott seinen Sohn.

Galater 4,4

«Der rote Faden durch die Bibel.» (Folge 8)

Wochentext: Philipper 2,5–11

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Späte Ernte

Späte Ernte

Die zehnjährige Sara war Feuer und Flamme beim Wettbewerb für die höchste Sonnenblume. Eifrig pflanzte sie drei Sonnenblumenkerne in einen grossen Topf, begoss sie regelmässig und wartete darauf, dass die Sprossen aufkeimen würden. Aus welchem Samen würde wohl die grösste Pflanze wachsen? Jeden Tag schaute sie nach, aber es passierte nichts. Sichtlich enttäuscht vergass sie nach zwei Wochen die Sonnenblumen und den Wettbewerb.

Ein Jahr später leuchteten drei wunderschöne Sonnenblumen in der Nachmittagssonne im Versuchstrog. Die längst vergessenen Samen brachten grosse und wunderbare Blumen hervor, auf denen die Bienen Nektar fanden!

Manchmal erwarten wir wie die kleine Sara, dass unser Engagement sofort Wirkung zeigt oder ein Echo findet. Paulus ermutigt uns, nicht müde zu werden Gutes zu tun.

Bleiben Sie dran!

«Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden;
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten,
wenn wir nicht nachlassen.»

Galater 6,9

Wann werden Sie müde Gutes zu tun?

Wochentext: Jesaja 55,10–11

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