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Die ersten Menschen

Die ersten Menschen

Adam und Eva waren die ersten Menschen. Die Bibel berichtet nicht von Äthiopiern, Albanern, Deutschen oder Türken – nein, einfach von Menschen. Also haben alle auf unserem Planeten die gleichen Ur-Eltern: Adam und Eva. Daher sind vor Gott alle
gleich, egal woher oder welcher Nationalität sie stammen. Die Bibel berichtet, wie Gott die Menschen bewusst geschaffen hat. Wir sind so wertvoll, weil wir gewollt sind.

Weshalb gewollt? Gott will eine tiefe Beziehung mit uns aufbauen. Wie ein roter Faden zieht sich das durch die Bibel hindurch. Der Schöpfer wünscht sich einen persönlichen Kontakt mit uns. Unser Leben bietet so viele Gelegenheiten, in denen er bei uns «anklopft» und uns «zuruft»!

Wie antworten Sie ihm?

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; Mann und Frau schuf er sie.

1. Mose 1,27

«Der rote Faden durch die Bibel.» (Folge 2)

Wochentext: Psalm 139,14–16

Gerne beantworten wir Ihre Fragen anhand der Bibel.
+41 77 533 61 78 (SMS, WhatsApp) info@msd-online.ch

Hoffnungslos drogenabhängig

Hoffnungslos drogenabhängig

Hoffnung ist heute ganz aktuell und gefragt. Oft fällt es uns aber schwer, die Bedeutung der Hoffnung in Worte zu fassen. Ja, es ist für uns einfacher, die Hoffnungslosigkeit zu beschreiben.

Meine persönliche und totale Hoffnungslosigkeit erlebte ich nach acht Jahren Drogenszene und körperlicher Heroinabhängigkeit. Ich versuchte, mit einem Entzug und etwas Scheinfrömmigkeit von diesen Ketten frei zu kommen. Doch der Versuch scheiterte kläglich, und ich fiel wieder zurück in die Heroinabhängigkeit. Wieder versagt. Ich klagte mich selber an: Du wirst es nie schaffen. Ich sah mich um. Einige meiner Drogenfreunde waren unterdessen gestorben, andere hatten durchgedreht und landeten in der Klinik, und wieder andere waren durch einen Drogenunfall verunstaltet oder gar verkrüppelt. Keiner hatte mehr Hoffnung – keiner sah mehr ein Licht. Und niemand von aussen gab uns hoffnungsvolle Impulse. Dunkle, kalte, erbarmungslose Welt! Wo ist hier noch Hoffnung?

Ich kannte Gott und bat ihn, mir zu helfen. Hoffnung kam wieder auf. Gottes Licht verdrängte die Hoffnungslosigkeit. Seine Liebe begann mich langsam zu verändern. Gott schickte mir Menschen über den Weg, die mich ermutigten. Jesus befreite mich allmählich aus dem Sumpf der Drogen und der Hoffnungslosigkeit. 

Probleme gibt es auch heute noch. Ich lebe nicht in einer Fantasie, aber ich weiss, Jesus ist meine Hoffnung. Er ist mir Hoffnung im Alltag, in der Familie und im Beruf. Jesus ist mein Gegenüber geworden. Nicht einfach eine Krücke, sondern die Stütze meines Lebens. Das ist mein Wunsch auch für Sie.

Harry Pepelnar

Wahrer Lebenssinn

Wahrer Lebenssinn

Das Leben hält viele schöne Momente bereit, früher oder später wird es aber auch andere Phasen geben. In diesen Stürmen ist es wichtig, über die richtige Ausrüstung zu verfügen, um nicht in einen Abgrund zu fallen und völlig verzweifeln.

Im Alter von 32 Jahren brach zum ersten Mal ein echter Sturm in meinem Leben aus. Meine Frau erwartete unser erstes Kind, wir beide waren sehr glücklich. Einige Wochen vor der Geburt hatte ich jedoch plötzlich Schwierigkeiten mich zu freuen. Ich litt unter starken Schmerzen. Nach einigen Fehldiagnosen, zehn Tage nach der Geburt, wurde bei mir ein schwerer, bösartiger Tumor diagnostiziert. Meine Welt brach zusammen. Tausend Fragen gingen mir gleichzeitig durch den Kopf: Ich dachte an meinen Sohn, ich stellte mir vor, dass ich ihn nie aufwachsen sehen könnte. Ich dachte an meine Frau, beide allein ohne mich…

Ich begann den wahren Sinn des Lebens zu verstehen, der uns oft wegen sinnloser Sorgen entgeht. Mir stellten sich die Fragen: «Für wen habe ich bisher gelebt? Wem habe ich meine Zeit gewidmet? Habe ich nur an mich gedacht?»

Plötzlich sah ich die Natur mit ganz anderen Augen, selbst ein einfacher Grashalm kam mir fantastisch vor. Ich begann auch die Berge der Heimatstadt meiner Frau zu schätzen, die mir zuvor das Gefühl gaben, ein Vogel im Käfig zu sein. Von diesem Moment an, jedes Mal, wenn ich die Alpen mit ihrer majestätischen Größe betrachte, werde ich an einen Psalm aus der Bibel erinnert: «Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erden gemacht hat.»

Diese Worte waren für mich eine Quelle des Trosts.

Die Behandlungen waren sehr aggressiv. Dank Gottes Hilfe konnte die Krankheit reduziert werden, bis sie schliesslich vollständig verschwunden war. Ich habe inzwischen auch eine Leidenschaft für die Berge bekommen, was für mich früher unvorstellbar gewesen wäre. 

David Savino

Halbvoll oder halbleer?

Halbvoll oder halbleer?

Wie gerne wäre ich mit den andern Kindern mitgerannt, doch mein Körper war zu schwach. Ich fühlte mich dadurch ins Abseits gestellt. Obwohl sich im Lauf der Jahre vieles veränderte, spüre ich heute noch die Schwäche meines Körpers. Vor allem wenn meine besten Freunde mich von gemeinsamen Aktivitäten ausschlossen, fühlte ich mich regelrecht als Aussenseiter. Ihre Furcht, ich könnte ihnen durch meine schwache Gesundheit ein Hindernis sein beim Sport oder auf Bergtouren, war für mich jedoch nachvollziehbar. Das «auf die Seite gestellt werden» in so manchen Umständen, hinterliess tiefe innere Verletzungen. Dies brachte mich in eine Krise. 

Ein Bibelstudium über Sicherheit und Geborgenheit  zeigte mir meinen richtigen Selbstwert. Eine neue Gewissheit erwachte: Ich bin von Gott voll und ganz angenommen; er liebt mich sehr. All dies half mit, meine Beziehung zu Gott viel tiefer werden zu lassen. Ich erkannte, dass er Gedanken des Friedens über meinem Leben hatte, um mir Zukunft und Hoffnung zu geben. Es mag sein, dass diese Aussage Sie wie ein Schlag ins Gesicht trifft, wenn Sie sich aktuell gegen Ihr Schicksal und gegen einen Gott der Liebe auflehnen. Auch ich kenne diese Phase bestens; und jahrelang stellte ich die Frage: «Warum ausgerechnet ich?»

Eines Tages hatte ich den Mut, diese Frage Gott zu stellen, denn in der Bibel las ich, wie Hiob und einige Psalmenschreiber ihr «Warum» vor Gott brachten: «Herr, warum geschieht dies ausgerechnet mir?» Ich bekam nicht alle Antworten auf das Leiden. Trotzdem verstand ich sein Handeln in meinem Leben viel besser, genau wie Hiob. So erkannte ich langsam, dass meine Schwierigkeiten begrenzt und vergänglich sind. Mit Gottes Hilfe öffneten sich mir neue Horizonte: Ich lernte Ihm danken für den «halbvollen Becher», den Gott selbst mir eingeschenkt hat. So trauerte ich nicht länger dem «halbleeren Becher» nach.          

Mein Trost liegt seither in Gottes Wort: «Ich bin ganz sicher, dass alles, was wir jetzt erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die wir einmal erfahren werden» (Römer 8,18).

Anni Schatzmann

Unsere Ressourcen sind begrenzt

Unsere Ressourcen sind begrenzt

Umweltverschmutzung, Gletscherschwund, Verlust der Artenvielfalt, Klimawandel, Naturgefahren… Es scheint, dass besonders wir Menschen im Westen mindestens teilweise daran Schuld tragen. Seit vielen Jahren haben wir die natürlichen Ressourcen
nicht nur genutzt, sondern regelrecht ausgebeutet. Breite Kreise der Bevölkerung fürchten existenzielle Schäden am Ökosystem. Was ist zu tun?

Am Besten lassen wir uns vom Schöpfer beraten. Seine Perspektive ist nachhaltig, ewig und nicht mit Fehlplanungen behaftet. Umdenken ist nötig für uns und für künftige Generationen.

Auch im Zusammenleben von Menschen deutet vieles auf eine Masslosigkeit hin. Wir überfordern uns selbst und andere. Durch die Sünde verlieren wir das Gleichgewicht – in unseren Herzen wie auch in der Umwelt.

Gott ruft uns zum Umdenken auf. Wer zu ihm und seinen Ordnungen zurückkehrt, gewinnt das Leben.

Kehrt um zu Gott und glaubt an die rettende Botschaft.

Markus 1,15

Was bedeutet Ihnen die Umwelt?

Wochentext: 1. Mose 2,15–24

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