von Godloves.me | 8. Februar 2026
Die meisten Menschen planen ihre Ferien sorgfältiger als ihr eigenes Leben. Reiseroute, Unterkunft, Budget – alles wird durchdacht. Doch wenn es um die grossen Fragen geht – Sinn, Ziel, Richtung – bleiben viele eher vage. Warum eigentlich?
Ich kam an einen Punkt, an dem Frust und innere Leere mein Leben bestimmten. Freude war kaum noch spürbar. Also entschied ich mich, bewusst innezuhalten und mein Leben neu zu überdenken. Nicht oberflächlich, sondern ehrlich.
Mit der Bibel in der Hand stellte ich mir grundlegende Fragen:
Wofür lebe ich? Was soll am Ende meines Lebens zählen? Wie steht es um meine Beziehung zu Gott – und zu mir selbst?
Dabei begegnete ich Jesus Christus neu. Nicht als religiöses Symbol, sondern als jemand, der mein Leben konkret betrifft. Ich begann, meine Beziehung zu ihm zu klären – ebenso wie meine Beziehungen zu anderen Menschen. Schritt für Schritt entstanden klare, erreichbare Ziele. Zum ersten Mal wusste ich, wohin ich unterwegs bin.
Denn wer das Ziel nicht kennt, wird kaum den richtigen Weg finden.
Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen.
Philipper 3,14
Diese Worte sprechen von Ausrichtung. Von einem Leben mit Perspektive. Nicht perfekt, nicht frei von Herausforderungen – aber getragen von einer klaren Hoffnung.
Vielleicht ist jetzt ein guter Moment, dir selbst diese Fragen zu stellen:
Welche Ziele prägen dein Leben? Worauf richtest du dich aus? Und was wäre, wenn Gott dich persönlich anspricht?
Nimm dir Zeit, darüber nachzudenken. Ein bewusst geführtes Leben beginnt mit einer klaren Entscheidung.
Wochentext: Philipper 3,12-21
von Godloves.me | 1. Februar 2026
Als der erste russische Kosmonaut Juri Gagarin 1961 verkündete, er habe Gott im Weltraum nicht gesehen, schrieb ihm darauf ein zwölfjähriges Mädchen aus Göteborg in Schweden folgendes: «Lieber Kosmonaut Gagarin, ich habe gehört, dass Sie im Weltraum gewesen sind und sagen, Sie hätten Gott nicht gesehen. Darf ich Sie fragen, ob Sie ein reines Herz haben?» (Matthäus 5, 8)
Völlig anders reagierte Apollo 15 Astronaut James Irwin. Er sagte: «Mir ist auf dem Mond bewusst geworden, dass es wichtiger war, dass Jesus Christus seinen Fuss auf die Erde setzte, als der Mensch den seinen auf den Mond!»
Weiter meinte er: «Wir sehen immer nur das, was unser Herz uns sehen lässt. Gottes Herrlichkeit, seine Liebe und seine Segnungen können wir – im Weltraum wie auf der Erde – sehen, wenn wir Gott in unserem Herzen haben. Ich habe in meinem Leben immer wieder erfahren, wie Gott mir begegnet ist und zu mir gesprochen hat.»
Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.
Matthäus 5, 8
Wochentext: Matthäus 5, 1–12
Wie glücklich bist du in deinem Herzen?
von Godloves.me | 25. Januar 2026
Oft sind es jene Momente, in denen wir voll dran sind, wenn schlagartig Körper und mentale Stärke versagen. Plötzlich knicken wir ein und der Akku versagt. – Das kann jeden treffen!
Beim Auto überbrücken wir schnell per Kabel, doch beim Menschen ist dieser Prozess zeitintensiv, individuell und komplex.
Das Leersaugen des Akkus beginnt oft mit dem Kompensieren persönlicher Schwächen durch extreme Leistungen. Man könnte es mit einem misslungenen Balanceakt auf dem Seil vergleichen.
Wer zu seinen Stärken und Schwächen ja sagen kann , hat weniger Risiko. Wer konstant tiefe Wurzeln schlägt in einer gesunden Beziehung zu Gott, kann in schwierigen Zeiten davon zehren.
Lasse dich regelmässig mit Gottes Kraft versorgen. So bekommst du Ruhe mitten im Stress. Die biblischen Psalmen sind eine praktische Fundgrube.
Fragt nach dem richtigen Weg, und dann beschreitet ihn.
So findet ihr Ruhe für euer Leben.
Jeremia 6,16
Wie lädst du deinen Akku auf?
Wochentext: Psalm 42,1-11
von Godloves.me | 18. Januar 2026
Der kleine Junge hatte sein Sparschwein zerschlagen, alles gezählt und lief zur Apotheke. Dort fragte er, wie viel ein Wunder koste. Verdutzt schaute die Verkäuferin ihn an und erklärte, dass sie Medikamente verkaufe und nicht die fertigen Wunder. «Meine Schwester braucht ein Wunder», brach es aus dem Jungen hervor. Ein gut gekleideter Mann, der auch im Laden war, fragte den Jungen, wie viel Geld er denn für ein Wunder habe. Ganz genau 1 Euro und 12 Cent meinte der Kleine weinend und schaute dem Mann ins Gesicht. Dieser ging mit dem Jungen zu seiner kranken Schwester.
Nachdem ihr der Hirntumor entfernt wurde, erholte sie sich wieder. Alles, was es dazu brauchte, war ein kleiner Junge, der seinen ganzen Mut aufbrachte und all sein Erspartes hingab. Er wusste nicht, dass der Mann der Direktor des Krankenhauses war. Dieser half der Familie privat. Das war für den Jungen ein riesen Wunder!
Jesus sagte: «Warum sollen sie weggehen? Gebt doch ihr ihnen zu essen!»
Matthäus 14, 16
Als Jesus 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen sättigte, war es ebenfalls ein kleiner Junge, der alles gab, was er bei sich hatte und Jesus vollbrachte das Wunder!
Wochentext: Matthäus 14, 14–21
von Godloves.me | 11. Januar 2026
Eine sehr arme Familie beschäftigte einen Knecht, der von früh morgens bis spätabends nebst Kost und Logis zum damals üblichen Lohn von 20 Rappen pro Monat arbeitete.
Der Knecht ging immer zur Kirche. Deshalb teilte er seine 20 Rappen auf, um jeden Sonntag 5 Rappen in den Opferstock zu werfen. Er strahlte immer grosse Dankbarkeit aus, weil Gott ihm alles gab, was er zum Leben benötigte.
Hundert Jahre später diskutieren wir über neue Armut und überrissene Saläre. Jener Knecht hat viel von Gottes Prinzipien und himmlischem Reichtum verstanden. Unser Wohlstand und die ungestillte Habgier haben uns buchstäblich die lebensnotwendigen, gesunden Relationen zerstört.
Jesus verwies seine Jünger auf eine arme Witwe, die nur wenig in den Opferstock einlegen konnte: «Sie hat mehr gegeben als alle anderen. Die haben alle nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Sie gab alles was sie selbst hätte dringend zum Leben gebraucht.»
«Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen.»
sagte Jesus in Markus 12, 43b
Wie gehst du mit Geben um?
Wochentext: Markus 12, 41–44