Seite wählen
Ist das nicht Verschwendung?

Ist das nicht Verschwendung?

Das war eine Sensation! Jesus rief den verstorbenen Lazarus aus dem Grab und schenkte ihm ein neues Leben. Als Jesus wieder nach Bethanien kam, wurde zu seinen Ehren ein grosses Fest gefeiert. Martha und Maria, die beiden Schwestern von Lazarus, hatten emsig vorbereitet.

Während Martha die Gäste bewirtete, näherte sich Maria Jesus mit einem Gefäss voll kostbarem, wohlriechendem Öl und goss es über seine Füsse. Sie tat das aus Dankbarkeit, denn sie hatte nicht nur die Auferweckung ihres Bruders miterlebt. Jesus hatte auch sonst sehr viel Gutes getan. Ihre Errettung bedeutete ihr so viel, dass sie alles «verschwendete», was sie hatte. Das ärgerte Judas, der sich ab und zu aus der gemeinsamen Kasse* bediente. Gott handelte noch viel «verschwenderischer» als Maria, indem er seinen einzigen Sohn dahingab, um uns von Schuld und Sünde zu erlösen. Alle, die auf Jesus vertrauen, gehen nicht verloren, sondern sind gerettet. Das ist die grossartigste Botschaft der Welt. Kann man ein so grosszügiges Angebot von Gott ablehnen? Kein zeitlicher oder materieller Vorteil lässt sich dagegen aufwiegen!

Alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, werden nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.

Johannes 3, 16b

Wie grosszügig sind sie Ihren Nächsten gegenüber?

Buchtipp: «Bedingungslos geliebt» Timothy Keller 

Wochentext: Johannes 12, 1–9*

Wer plante das Ökosystem?

Wer plante das Ökosystem?

Jährlich landen über 800 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. Dieser Müll treibt im Ozean und gefährdet Vögel und Meerestie­re. Diese verenden teilweise qualvoll und verseuchen damit die gesamte Nahrungskette. Die zersetzten Mikroteilchen können mit herkömmlichen Filtern kaum entfernt werden. Was im ersten Moment hygienisch und praktisch erschien, wird nun zum Bume­rang. Wir sind daran, Gottes geniales Ökosystem zu zerstören!

Mit der Sünde begann es ebenfalls völlig harmlos. Die Folgen unse­res respektlosen Handelns gegenüber unserem Schöpfer, der Natur und den Mitmenschen werden in sämtlichen Lebensbereichen immer deutlicher. Demonstrationen für die Umwelt reichen nicht aus. Wir müssen wieder mit dem Schöpfer ins Reine kommen!

Er befreit unsere Herzen vom Sündenmüll und lehrt uns einen dankbaren Umgang mit seinen Geschenken.

Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut.

1. Mose 1, 31a

Wieviel bedeutet Ihnen unser Ökosystem?

Wochentext: 1. Mose Kapitel 1, 26–31

Wie alles begann

Wie alles begann

Folge1: «12 Meilensteine durch die Bibel»

Wir Menschen brauchen eine Geschichte, welche uns Bedeutung gibt. Wer nichts mehr zu erzählen hat, bei dem pulsiert wenig Leben. Länder, Kulturen, Politik und Menschen – alle haben ihre individuellen Stories. Wir können uns damit identifizieren. So entwickelten sich viele Traditionen. Ohne unsere Wurzeln zu kennen, triften wir leicht in Ideologien und Fabeln ab und werden von ihnen dominiert.

Die Bibel enthält die Geschichte über die Entstehung der Erde und der Menschen. Gott liess sie aufschreiben, um uns Identität und Halt zu verleihen. Die Erde mit ihren Bewohnern wurde von Gott in sechs Schöpfungstagen aus dem Nichts geschaffen. Wer ausser Gott kann aus «Nichts» etwas Wunderbares, Lebendiges gestalten?

«Am Anfang schuf Gott…», damit beginnt der biblische Bericht. Unser Designer wünschte sich diese Erde, die Tiere und uns Men­ schen. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sind also kein Zufallsprodukt, sondern pure Absicht, aus Liebe und mit Exzellenz «kreiert». Sie sind ein wichtiger Teil in Gottes Geschichte.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

1. Mose 1, 1

Wie denken Sie dazu?

Wochentext: Kolosser 1,14–17 und 1. Mose Kapitel 1, 1–25

Das neue Kleid!

Das neue Kleid!

Begeistert führte ich Jauche auf das schneebedeckte Feld. Mit jeder Fahrt kamen weitere braune Streifen dazu. Am nächsten Morgen war alles mit Schnee verzuckert. Noch waren Spuren sichtbar, aber alles erstrahlte in reinem Weiss. Die Sonnenstrahlen brachten alles zum Glitzern. Stahlblauer Himmel und saubere Luft krönten das Naturspektakel!

  • Können in unseren Leben sichtbare, schmutzige Spuren ausgelöscht werden?
  • Wie können wir Sorgen und Belastungen fachgerecht entsorgen?

Ich hörte, dass Jesus Sünden vergibt. Der biblische Prophet Micha verwendet dazu ein starkes Bild: Gott entsorgt alle unsere Sünden in den Tiefen des Meeres, wo keiner sie heraufholen kann. Mit meinem Freund brachte ich im Gebet alles zu Gott. Jesus begann in meinem Denken und Handeln Veränderungen zu bewirken, die auch heute weitergehen. Mein Herz wurde mit seiner Liebe immer mehr aufge­weicht. Es war mir, als ob ich meine alten, stinkigen Klamotten gegen ein neues, weisses Kleid tauschen würde. (Offenbarung 3, 5)

Eure Sünden sind blutrot, und doch sollt ihr schneeweiss werden.

Jesaja 1, 18

Wünschen Sie sich solche Vergebung? 

Wochentext: Hebräer 8, 10–13

Der glückliche Knecht

Der glückliche Knecht

Eine sehr arme Familie beschäftigte einen Knecht, der von früh­ morgens bis spätabends nebst Kost und Logis zum damals üblichen Lohn von 20 Rappen pro Monat arbeitete.

Der Knecht ging immer zur Kirche. Deshalb teilte er seine 20 Rappen auf, um jeden Sonntag 5 Rappen in den Opferstock zu werfen. Er strahlte immer grosse Dankbarkeit aus, weil Gott ihm alles gab, was er zum Leben brauchte.

Hundert Jahre später diskutieren wir über neue Armut und überrissene Saläre. Jener Knecht hat viel von Gottes Prinzipien und himmlischem Reichtum verstanden. Unser Wohlstand und die ungestillte Habgier haben uns buchstäblich die lebensnotwendigen, gesunden Relationen zerstört.

Jesus verwies seine Jünger auf eine arme Witwe, die nur wenig in den Opferstock einlegen konnte: «Sie hat mehr gegeben als alle anderen. Die haben alle nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Sie gab alles was sie selbst hätte dringend zum Leben gebraucht.»

«Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen.»

sagte Jesus in Markus 12, 43b

Wie freigebig bist du?

Wochentext: Markus 12, 41–44