La Biblia narra la historia de un rey de Israel llamado Acab. Su corazón estaba lejos de Dios. Para luchar contra un ejército enemigo, hizo un pacto con otro rey que sí amaba a Dios: Josafat. Para el combate, Josafat se había puesto el uniforme de rey. Acab, por el contrario, se disfrazó de simple soldado pensando: «Si el enemigo cobra ventaja, matará al rey Josafat creyendo que soy yo y así podré salvar mi pellejo».
Su disfraz de soldado no le sirvió de nada, ya que le alcanzó una flecha al azar. Por querer engañar a Dios y a los hombres, murió sin dignidad, casi anónimo, él, el rey del pueblo de Dios. En vez de volverse hacia Dios y confiar en su ayuda para enfrentarse al ejército enemigo, confió únicamente en su fuerza y astucia.
¿Con qué cuento yo en las batallas que tengo que librar en mi vida? ¿Con mi inteligencia, con mis puntos fuertes, con mi cuenta bancaria, con mis relaciones influyentes o con Dios? Es de él y solo de él de donde viene mi salvación para esta vida y para la otra.
No os engañéis: nadie puede burlarse de Dios. Lo que se siembra, eso mismo se cosecha.
Jesús va de camino con sus discípulos. ¡Están peleando por quién es el mayor entre ellos! Entonces Jesús pone a un niño en medio y les explica que nadie entra en el reino de los cielos a menos que se convierta en un niño.
Esto desconcertó a los discípulos que se sentían importantes. ¿Qué quiere decir Jesús con «ser como niños»? Los adultos hacen preguntas como: «¿Qué gano yo o qué puedo ofrecerle a Dios para que me haga una persona importante?». Los niños, por su parte, se sienten dependientes y simplemente felices de que se les dedique tiempo.
¿Qué puedo ofrecerle a Dios para que me convierta en uno de los grandes de su reino? ¡Nada en absoluto! Al contrario, necesito su don inmerecido: el perdón de mis pecados para reconciliarme con él, ¡de lo contrario me perderé el reino de los cielos! Confía en Dios como un niño y acepta este perdón liberador que él llevó a cabo por ti mediante su muerte en la cruz.
Jesús, viendo esto, se enojó y les dijo: Dejad que los niños vengan a mí y no se lo impidáis, porque el reino de Dios es de quienes son como ellos.
Markante Berge schmücken das weltbekannte Berner Oberland. Majestätisch, grüssen sie Gäste aus aller Welt. Manchmal sind diese Wahrzeichen im Nebel oder den Wolken versteckt. So ist es immer wieder im Leben. Das wesentliche bleibt manchmal unseren Augen wie verborgen. Trotzdem wissen wir, es ist nur der Nebel, der alles verhüllt.
Die Lebensgeschichte von Werner Rieder aus Interlaken, enthält viele Etappen auf der Suche nach der Wahrheit. Sieben Jahre suchte er Gott und tappte im geistlichen Nebel, bis er endlich diese einzigartige Wahrheit in Jesus Christus fand. Endlich konnte er den lange ersehnten Frieden der alle Vernunft übersteigt erfahren. Er erlebte alles wie wenn in einem Augenblick das Bergpanorama in neuem Licht hell und klar erkennen würde.
Du bist ja nur angenommen!
«Du bist ja nur angenommen!», sagte mir ein Mitschüler, während einem kleinen Streit. Dieser Vorwurf hatte mich sehr beschäftigt. Aus Angst, es könnte wahr sein, fragte ich meine Eltern nicht danach.
Zwei Jahre später fand ich in unserem Auto, im Handschuhfach, neue Pässe; ich schaute sie an und musste enttäuscht feststellen, dass meines Vaters Heimatort im Baselbiet liegt, der meiner Schwester in St. Gallen und meiner in Landiswil im Emmental.
Nun erzählte mir mein Vater, dass sie mich an meinem ersten Geburtstag 1941 in Zürich im Waisenhaus abgeholt hätten. Mein Name sei Werner Kohler. Weiter erzählte er mir, meine Mutter sei eine Hure und mein Bruder nicht normal!
Mir brach eine Welt zusammen. Ich war verletzt und schockiert. Tagelang heulte ich und wollte weg. Schliesslich blieb ich als Werner Rieder wohl behütet bei meinen Adoptiveltern.
Mein Vater lebte nur für sein Geschäft. Eine Bibel sah ich zu Hause nie, doch wurde ich traditionsgemäss konfirmiert. Der Konfirmationsspruch hing schön eingerahmt über meinem Bett. Ich las ihn immer wieder:
«Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.»
Psalm 32,8
Da ich keine Beziehung zu Gott hatte, sah ich keinen Sinn in diesem Vers und warf ihn deshalb weg.
Nach meiner Lehre als Konditor-Confiseur war ich vor der Rekrutenschule zur Weiterbildung in Montreux. Während dieser Zeit starb meine liebe Pflegemutter. Mein Vater war sehr streng, und deshalb zog ich nach Basel zurück, wo ich über meine Verhältnisse lebte und moralisch abrutschte. Mein Leben war sinnlos.
Auf Empfehlung und um auf andere Gedanken zu kommen, ging ich dann nach Davos. Dort lernte ich meine liebe Frau kennen – die schönste Verkäuferin in dieser Confiserie!
Auf der Suche nach meinen Wurzeln
Weil wir das elterliche Geschäft nicht übernehmen konnten, zogen wir 1966 nach Interlaken. Der Wunsch, die Frau zu finden, die mich geboren hatte, wurde immer stärker. Zuerst fand ich meinen Bruder, von dem man sagte, er sei nicht normal. Zu meiner Freude war er normal und Betriebsleiter einer Kunststoffabrik.
Er gab mir die Adresse meiner leiblichen Mutter, die wir zu uns nach Interlaken einluden. Obwohl ich meine Vorstellungen hatte, wie das ablaufen sollte, kam dann alles anders. Sie erzählte mir aus ihrem Lotterleben, wie sie es nannte, bis hin zu ihrer Umkehr zu Jesus Christus. Sie erzählte von ihrem neuen Leben, dass sie nun einen alten Mann pflege. Das alles interessierte mich wenig. Meine brennenden Fragen wagte ich nicht zu stellen.
Warum hast du mich weggegeben?
Warum hast du mich nicht geliebt?
Meine Mutter sah ich noch 2–3 mal, leider entstand keine Beziehung. Sie löste aber in mir den Impuls aus, über mein Leben nachzudenken.
Meine leibliche Mutter
Ich wuchs in Muttenz bei Basel auf
Das war 32 Jahre meine Backstube
Die Sinnfragen des Lebens
In mir reifte mit 27 Jahren erstmals die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Woher komme ich?
Warum bin ich?
Wohin gehe ich?
Dass es Gott gibt, war mir mitten in dieser Bergpracht immer klar, doch fehlte mir die Beziehung zu ihm. Wie konnte ich ihn kennen lernen?
Die Kirche konnte mir nicht helfen, so fing ich an, mich mit der Materie des Geschaffenen zu befassen. Ich suchte Literatur und lernte fleissig sämtliche chemischen Elemente auswendig: Hydrogenium, Helium, Lithium, Byrillium, Bor… Die Welt des Mikrokosmos war sehr faszinierend; dann kam das Interesse am Makrokosmos und der Sternenwelt dazu. Das Weltbild von Einstein beeindruckte mich sehr. Wenn ich nur so kristallklar denken könnte, würde ich vielleicht Gott finden. Bücher von Wissenschaftlern und Philosophen kamen dazu. Das Chaos in meinem Kopf war gross.
Was ist Wahrheit?
Was ist Liebe?
Die Bibel las ich auch und unterstrich alles Interessante. Gott musste gross sein, doch wo ist er?
Was Philosophen und Wissenschaftler über Gott sagten interessierte mich besonders:
Aristoteles behauptet: Es existiert ein Gott, man kann ihn beweisen.
Jean Paul Sartre: Es gibt keinen Gott. Es ist alles Materie…
Demokrit: Es ist alles Materie, es gibt keinen Geist.
Hegel: Es ist alles nur Geist und durch ihn bedingt.
Platon: Geist und Materie hängen zusammen.
Thomas: Man kann ihn (Gott) beweisen.
Kant: Man kann ihn (Gott) nicht beweisen.
Tief in meinem Herzen hatte ich ein grosses Verlangen nach meinem Schöpfer. Ich musste ihn finden.
Das Tea-Room und die Zeugen Jehovas
Confiserie Rieder von damals
In einem Buchhaltungskurs, welchen meine Frau und ich besuchten, lernten wir eine Lehrerin kennen. Sie war Zeugin Jehovas. Endlich hatte ich einen Gesprächspartner. Gierig las ich jeden Wachtturm, jedes Buch. Hier wurde es konkret; Bilder vom Paradies mit lachenden, glücklichen Menschen nährten meine Sehnsucht nach Gott.
1972 übernahmen wir eine Confiserie mit Tea-Room, was mich am Suchen jedoch nicht hinderte. Schliesslich war ich schon fünf Jahre auf der Suche nach Gott! Nach fast einem Jahr liess meine damals noch ungläubige Frau einen Pfarrer kommen, da ich nicht mehr weiter wusste. Dieser feine, stille Pfarrer, gab mir das Buch: «Vom Zeugen Jehovas zum Zeugen Jesu Christi».
Ich liess ab von den Zeugen Jehovas. Ein neuer Wunsch wurde in mir wach: Ich wollte mit diesem Pfarrer und Einstein auf eine einsame Insel, auf welcher sie mir alle Fragen über Geist und Materie beantworten müssten und nicht fliehen könnten. Vielleicht würde ich so zu Gott finden. Da das jedoch nur ein Traum war, blieb nur eine Möglichkeit: weitersuchen!
Mormonen, Neuapostolen…
An unserer Wohnungstür standen zwei gepflegte Männer, Mormonen seien sie, erklärten sie mir. Interessant, wieder hatte ich ein halbes Jahr lang wöchentlich Unterricht bei uns zu Hause. Das überaus dicke Buch Mormon, las ich drei mal. Am Schluss des Buches stand, man solle Gott fragen, ob diese Lehre die Wahrheit sei oder nicht. Ich fragte Gott unter Tränen. In einem Traum kam meine liebe Frau aus der Dunkelheit langsam direkt auf mich zu, anstelle Ihres Kopfes ein helles Licht; sie kam näher und näher, ich bekam Angst und schrie: «Du lügst!!!» – und weg war die Erscheinung.
Ich wusste genau, das war die Antwort: «Du lügst». Ich erzählte diesen Traum den zwei Mormonen. Einer studierte Psychologie und meinte: «Ich werde dir das nächste Mal den Traum deuten». Ich hörte jedoch nie mehr etwas von ihnen. Ich fragte weiter nach Gott.
Weiter befasste ich mich dann mit den Neuapostolen und der Christlichen Wissenschaft. Jeden Samstagabend reinigte ich mein Herz in Gedanken von meinen Sünden und stellte mir vor, dass dann Gott zu mir ins Herz komme, doch zu schnell war es mit der eingebildeten Reinheit vorbei! Ich war am verzweifeln. Wo bist Du Gott?
Der Guru
Wieder fragte ich einen Pfarrer nach östlicher Lehre. Er sagte mir jedoch nur: «Werde nicht auch noch Mystiker!». Nun überlegte ich, vielleicht kann ich einfach die Leute fragen, ob und wie sie an Gott glauben. Der Erste, ein Mineralwasser-Vertreter, war über diese Frage hoch erfreut. «Wunderbar!», rief er aus. «Als ich den Tea-Room betrat, betete ich für den Chef und das ganze Haus.»
Bald darauf hatte ich interessante Hefte eines Gurus in den Händen. Ich muss Gott finden, also meditierte ich. Es ist ein Licht in dir, das heller ist als tausend Sonnen. Es klingt Musik in dir, die heller klingt als die Saiten der Sitar. Nichts als leere Worte, um sich für den Moment eine heile Scheinwelt aufzubauen.
Am Telefon sagte mir der Vertreter, dass seine Frau unzufrieden sei, weil er kein Fleisch esse. Der Guru behauptete: «Fleisch benebelt den Geist.» Vor mir hatte ich wie so oft die Bibel. Zufällig, oder war es doch nicht Zufall? Nein, es war Gott, der mir durch sein Wort in 1. Timotheus 4,3.4 klarmachte, dass verführerische Geister kommen werden, welche gebieten, gewisse Speisen zu meiden, welche Gott dazu geschaffen hat, dass sie mit Danksagung zu sich genommen werden.
Die Bibel als Massstab
Als ich diese klare Aussage Gottes dem Vertreter mitteilte, merkte ich, dass ich das erste mal mit der Bibel gegen eine andere Lehre argumentierte. Sie wurde mir Massstab. Bisher schaute ich nur nach, ob die Bibelverse, welche die Irrlehren in ihren Büchern als Beweis angaben, wirklich in der Bibel standen. Sie waren meistens so aufgeführt. Leider wusste ich nicht, wie entscheidend wichtig es ist, in welchem Zusammenhang ein Bibelvers steht. So begann ich dann erst später immer den ganzen Abschnitt zu lesen und nicht nur einen Vers heraus zu picken.
Noch immer am Telefon, blätterte ich in meiner Bibel. Schon viele Verse wurden von mir in den vielen Jahren rot unterstrichen. So nebenbei las ich den 6. Vers im 14. Kapitel vom Johannesevangelium
«Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!»
Johannes 14, 6
Ich las den Vers nochmals, – und ich glaubte. Ich schrie ins Telefon: «Ich hab’s ich hab’s!!!» Leider wurde ich nicht verstanden und wir hängten auf. Nun sass ich da; welch eine Behauptung!
Jesus ist der Weg, Jesus ist die Wahrheit, Jesus ist das Leben!
Endlich gefunden
Nach 7 Jahren intensiven Suchens wurde meine tiefe Sehnsucht nach Gott gestillt. Mir wurde klar, dass Jesus Christus am Kreuz für meine Sünden starb. Ich durfte ihm alle meine Sünden bekennen und empfing Vergebung; das war am 6. März 1974. Seither weiss ich, dass ich ewiges Leben in der Herrlichkeit und Vergebung aller Sünden habe. Ein tiefer, vorher unbekannter Friede ist seither in meinem Herzen. Frieden mit Gott durch das Kreuz. Zwei Jahre nach mir fand auch meine Frau zu Christus, und so dürfen wir nun schon viele Jahre unsere Freuden und Nöte, unsere Probleme, unsere Arbeit und Gesundheit unserem Gott im Namen Jesu darlegen.
Wir beide dürfen bezeugen, dass ein Leben mit Gott das Höchste ist auf Erden; das Verdrängen oder die Suche hört auf. Eines Tages werden wir bei Gott sein. Verherrlicht werden wir ihn sehen, ihn, Jesus Christus, der sein sündloses Leben in den Tod gab, um Sie und mich zu erlösen.
Nun bitte ich Sie stellvertretend für Christus: Lassen Sie sich mit Gott versöhnen! Bekennen Sie ihm Ihre Sünden und vertrauen Sie, dass Christus auch für Sie am Kreuze starb. Das Opfer von Jesus ist vollkommen! Er braucht unsere guten Werke nicht, er möchte unser Herz und Leben ganz! Glauben Sie ihm und Sie werden nach Johannes Kap. 3 von neuem geboren. So wird auch ihr Leben einen Sinn bekommen. Gott segne Sie!
Das wünschen wir alle: Ein Leben übersprudelnd vor Freude. Nur – wie schaffen wir das? Es gibt zu viele Freudenkiller: Mein schwieriger Nachbar, der mich nicht mag. Der Arbeitskollege, der vom Chef ständig bevorzugt wird. Der Partner, der mir das Leben schwer macht. Die Kinder, die seltsame Entscheidungen treffen… und, und, und. So viele Umstände, die mir ständig die Freude rauben wollen.
Ja, das Leben kann hart zuschlagen. Die Umstände können sich fast unmöglich gestalten. Menschen aller Zeiten haben das so erlebt und berichtet. Die Bibel ermutigt: «Die Freude am Herrn gibt neue Kraft.» Das ist ein grosses Geheimnis – und eines, das wirklich erfahrbar ist: Wer auf den lebendigen Gott schaut und ihm vertraut, der wird Freude finden – egal wie bitter, wie hart, wie schwierig die Umstände sind. – Warum? Weil er verstanden hat, dass Gottes Pläne über unsern Verstand hinaus reichen. Diese Perspektive eröffnet neue Dimensionen, die über den Moment hinaus gehen.
Deshalb: Richten Sie den Blick von Ihren Umständen weg. Schauen Sie auf Jesus Christus – ER will und wird Ihnen neue Freude schenken.
¿Cómo te imaginas a Dios? ¿Un guerrero poderoso? ¿Un verdugo? ¿Un anciano de pelo blanco? Para muchas personas, la imagen del padre amoroso es la más conocida. Pero Dios es también el que da vida a su creación, que es justa, incorruptible, amable, y también puede llenarse de una ira justa.
Antes de la venida de Jesús, Dios envió a Israel al exilio en Babilonia por los males que había cometido. En medio de esta miseria, el profeta Isaías proclamó: «Dios quiere consolarte como una madre consuela a su hijo. Dios quiere luchar por ti como una madre lucha por su hijo. Dios quiere cuidar de ti, desinteresada y valientemente como una madre. Dios tiene paciencia contigo. Él te restaurará». A menudo, los niños se refugian en los brazos de sus madres. ¿Te sorprende que Dios también tenga cualidades maternales para su pueblo perdido?
¿Estás desesperado? ¿Preocupado? ¿Te sientes culpable? Descubre el amor, la atención y la ternura de Dios en Jesucristo.
Como una madre consuela a su hijo, así os consolaré yo.
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