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Ich entscheide selbst. Oder?

Ich entscheide selbst. Oder?

Manchmal richten wir unser Leben danach aus, was andere von uns erwarten. Ein anderes Mal machen wir einfach das, was sich für uns gerade richtig und gut anfühlt. Aber wer bestimmt eigentlich, wie du dein Leben lebst?

Die Bibel zeigt noch eine andere Möglichkeit: Jesus zu vertrauen und ihm die Führung im eigenen Leben zu überlassen. Paulus beschreibt das so:

«Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir.»
Galater 2,20

Das bedeutet nicht, dass wir unsere Persönlichkeit oder Freiheit verlieren. Es bedeutet, dass wir Jesus vertrauen und uns an ihm orientieren. Denn Gott kennt uns, liebt uns und meint es gut mit uns.

Jesus macht das mit einem einfachen Bild deutlich: Ein guter Vater gibt seinem Kind nichts Gefährliches, wenn es ihn um etwas Gutes bittet (Lukas 11,11). Genauso dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott uns nicht schaden will.

Gott hat jeden Menschen gewollt und geschaffen. Und er hat einen guten Plan für diese Welt. Die Bibel verspricht, dass Jesus wiederkommen und Gottes Gerechtigkeit endgültig sichtbar werden wird. Wer Jesus vertraut, darf wissen: Meine Zukunft liegt bei ihm.

Die Frage ist deshalb nicht nur: Was will ich? oder Was erwarten andere von mir? Sondern auch:

Kann ich Jesus vertrauen und ihm die Führung meines Lebens überlassen?

Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir.

Galater 2, 20a

Bibeltext zum Thema: Jeremia 29,10-14

Endlich dazugehören.

Endlich dazugehören.

Wir alle wollen irgendwo dazugehören. Zu einer Familie, einer Gruppe, einem Team oder einem Volk. Zugehörigkeit gibt uns Identität und Sicherheit. Diese Sehnsucht hat Gott in uns gelegt.

Doch die Sünde hat uns von Gott getrennt. Jesus Christus, der versprochene Retter, kam in diese Welt, um diese Trennung zu überwinden und uns mit Gott zu versöhnen. Wer an Jesus glaubt und ihm vertraut, darf zu Gottes Familie gehören und wird sein Kind (Johannes 1,12).

Dieses Vertrauen schenkt uns eine tiefe Gewissheit. Nicht, weil wir besser sind als andere, sondern weil Gott selbst durch seinen Heiligen Geist in uns wirkt.

Das ist mehr als nur ein gutes Gefühl. Gott schenkt uns die Gewissheit: Ich gehöre zu ihm. Ich bin sein Kind.

Damit bekommen wir eine völlig neue Identität in Christus. Als Kinder Gottes dürfen wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen und wissen: Bei Gott sind wir angenommen. Wir gehören zu seiner Familie – für immer.

Wer glaubt, dass Jesus der versprochene Retter ist, der ist ein Kind Gottes.

1. Johannes 5,1

Bibeltext zum Thema: Römer 8, 1-17

Mythos Mensch – Affe

Mythos Mensch – Affe

Der russische Biologe Ilja Iwanowitsch Iwanow startete im Jahr 1927 den Versuch, Schimpansen mit Menschensperma zu besamen und umgekehrt. Das «Experiment» scheiterte kläglich, doch der Mythos war geboren. – Ohne das © des Schöpfers zu beachten, «fummeln» Menschen unbeirrt an unserem Erbgut. Das wirft tiefgreifende, ethische Fragen auf. – Wer hat weshalb ein so grosses Interesse, derart kostspielige «Experimente» durchzuführen und zu finanzieren?

Warum ist «basteln» am Original salonfähig geworden? Sind wir immer noch auf dem «Trip», dem Schöpfer mit «Basteln» an seinen Erfindungen zu beweisen, dass es ihn gar nicht gibt? Wir wollen Leben selber herstellen und tun so, als könnten wir es. Wir möchten wie Gott sein, genau wie die ersten Menschen! Gott weiss, dass unsere tiefsten Bedürfnisse nur durch seinen Heiligen Geist wirklich gestillt werden. Sein Sohn Jesus Christus hat alles für uns hingegeben. Nur durch ihn können wir das Leben im Überfluss erfahren. 

Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben. Wer aber den Sohn nicht hat, der hat auch das Leben nicht

1. Johannes 5,12

Warum fragen wir nicht aufrichtig bei dem nach, der das © und das gesamte Konzept unseres Seins kennt?

Bibeltext zum Thema: 1. Johannes 5,6-15

Gute Dinge brauchen ihre zeit

Gute Dinge brauchen ihre zeit

Eine Frau erzählte mir kürzlich von ihrem erstmaligen Versuch, selbst Brot zu backen. Eigentlich hatte sie kaum Zeit dafür. Doch sie hatte es sich in den Kopf gesetzt: Heute will ich mein eigenes Brot herstellen. In aller Eile suchte sie die Zutaten zusammen, erstellte den Teig – und ab damit in den Backofen.

Die Enttäuschung war gross, als sie später in das frisch gebackene Brot biss. Es schmeckte nach «gar nichts», einfach fad. In ihrer Ungeduld hatte sie sich nicht richtig konzentriert und das Wichtige dabei vergessen: Das Salz.

Geduld haben wir nötig. Das lehrt uns die Bibel. Durch Ungeduld ist vieles zerstört worden. Nicht nur materielle Werte können in Brüche gehen – auch Beziehungen leiden unter Ungeduld.

Deshalb: Lass Dir Zeit. Hab Geduld mit dir und deinen Mitmenschen. Überlege: Was ist dran in meinem Leben – heute? Morgen? In einem Monat? Sicher ist: Um zu erfahren, was Gott von Dir möchte, brauchst Du Geduld und Zeit. Schnelle Antworten entpuppen sich oft als schlechte Ratgeber.

Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheissene empfangt.

Hebräer 10,36

WochentextJakobus 5,7-11

Einfach Glück gehabt?

Einfach Glück gehabt?

Als ich auf der schmalen Alpenstrasse einem Stein ausweichen wollte, gab es einen riesigen Knall. Unser Auto wurde heftig durchgeschüttelt.

Besorgt schaute ich unter die Karosserie, ob vielleicht eine Bremsleitung abgerissen oder die Ölwanne ein Loch bekommen hatte. Wie durch ein Wunder war nur das Bodenblech etwas beschädigt. Das hätte ganz anders ausgehen können.
Wie mancher Stein hat schon kostbare Leben ausgelöscht.

Hatten wir einfach einmal mehr Glück?

Täglich lege ich im Gebet unsere ganze Familie in Gottes Hände und befehle sie seinem Schutz an. Unser Schöpfer weiss, wie viele Haare wir auf unserem Kopf haben. Deshalb kann ich ihm getrost jedes Detail meines Lebens anvertrauen.

Jesus sagte: «Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.»

Matthäus 28,20b

Bewahrung ist ein Geschenk, welches sich niemand verdienen kann. Gott verspricht uns nicht ein Leben ohne Probleme. Jeder, der ihm vertraut, darf wissen, er bleibt immer und überall an meiner Seite.

Ist das nicht viel mehr, als einfach etwas Glück gehabt?

Wochentext: Matthäus 28