von Godloves.me | 12. Juli 2026
Mühsam schleppt sich Werner ins Wohnzimmer. Gerade kann er noch die Notrufnummer wählen. Er atmet schwer und bekommt kaum noch Luft. Es fühlt sich an, wie wenn eine schwere Last auf seine Brust drücken würde. Er teilt seine Symptome am Telefon mit. Die Helfer sind in wenigen Minuten bei ihm.
Sauerstoff wird zugeführt – er kann wieder auf – und durchatmen. Zur weiteren Abklärung transportiert man ihn ins Krankenhaus, welches er nach wenigen Tagen wieder verlassen kann.
Dieses Erlebnis, nicht atmen können, zu wenig Luft zu bekommen und das Gefühl, einer schweren Last die einem fast erdrückt, hat ihn geprägt.
«Weisst du», schildert er seine Erfahrung: «Mir ist es zu einem Bild geworden. Wie oft schleppe ich Lasten mit mir herum? Ich lebe unversöhnlich, trage jemandem etwas nach, mache mir Sorgen.»
Uns allen gilt das Angebot von Jesus Christus:
Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28
Probiere es, wage es. Bring das, was dich bedrückt zu Jesus. Er nimmt dir deine Last ab und macht dich frei.
Wochentext: Matthäus 11,25-30
von Godloves.me | 5. Juli 2026
Viele Menschen wünschen sich irgendwann einmal so viel Geld zu besitzen, dass sie glücklich sind. Andere denken, wenn ihre Zeit sinnvoll ausgefüllt ist, geht es ihnen gut. Wieder andere suchen ihre Erfüllung in Beziehungen. All diese Dinge, füllen unsere innere Leere nur begrenzt aus.
Bestimmt weiss das auch die Frau, von der die Bibel berichtet. Sie begegnet Jesus am Dorfbrunnen zur heissen Mittagszeit. Das ist sehr unüblich. Denn wer holt schon Wasser zur heissesten Tageszeit? Aber diese Frau hat wohl ihre Gründe. Ich denke, sie ist eine Aussenseiterin in ihrem Dorf. Alle sprechen über sie, aber niemand spricht mit ihr. Doch Jesus stört das nicht. Er weiss, dass diese Frau ein tiefes Bedürfnis nach einem erfüllten Leben hat.
Was Jesus hier tut, entspricht genau dem, was Gott möchte: Er will mit dir und mir ins Gespräch kommen. Durch Jesus Christus wird dies möglich. Jesus begegnet uns genau dort, wo wir es brauchen. Nämlich da, wo wir alleine sind, mitten in unserer Bedürftigkeit.
Warst du schon einmal mit der Frage konfrontiert, was dein Leben wirklich erfüllt? Jesus sagt: „Dein Lebensdurst kann wirklich gestillt werden. Ich kann dir wahren Frieden schenken!“
Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.
Johannes 4,14
Jesus Christus IST das Leben, das erfüllte Leben, das ewige Leben.
Das Leben, das du heute in der Gemeinschaft mit Gott beginnen kannst, bleibt über den Tod hinaus.
Wochentext: Johannes 4,1-30
von Godloves.me | 28. Juni 2026
Das wünschen wir alle: Ein Leben übersprudelnd vor Freude. Nur – wie schaffen wir das? Es gibt zu viele Freudenkiller: Mein schwieriger Nachbar, der mich nicht mag. Der Arbeitskollege, der vom Chef ständig bevorzugt wird. Der Partner, der mir das Leben schwer macht. Die Kinder, die seltsame Entscheidungen treffen… und, und, und. So viele Umstände, die mir ständig die Freude rauben wollen.
Ja, das Leben kann hart zuschlagen. Die Umstände können sich fast unmöglich gestalten. Menschen aller Zeiten haben das so erlebt und berichtet. Die Bibel ermutigt: «Die Freude am Herrn gibt neue Kraft.» Das ist ein grosses Geheimnis – und eines, das wirklich erfahrbar ist: Wer auf den lebendigen Gott schaut und ihm vertraut, der wird Freude finden – egal wie bitter, wie hart, wie schwierig die Umstände sind. – Warum? Weil er verstanden hat, dass Gottes Pläne über unsern Verstand hinaus reichen. Diese Perspektive eröffnet neue Dimensionen, die über den Moment hinaus gehen.
Deshalb: Richte den Blick von deinen Umständen weg. Schaue auf Jesus Christus – ER will und wird dir neue Freude schenken.
Die Freude am Herrn gibt neue Kraft.
Nehemia 8, 10
Wochentext: Nehemia 8, 5–12
von Godloves.me | 21. Juni 2026
Was bedeutet eigentlich Freiheit? Heisst das tun und lassen können, was einem gerade gefällt? Urlaub machen und niemandem Rechenschaft schulden?
Gott gab seine Gebote zu unserem Schutz. Doch kein Mensch kann sagen, er hätte keines übertreten. Sünde versklavt, aber Jesus befreit. Er macht möglich, dass wir von Herzen Gottes Willen tun, nicht nach dem Buchstaben, sondern unter Anleitung des Heiligen Geistes. Unsere menschliche Natur will nicht tun, was Gott gefällt. Da müssen wir einen Kampf führen. Gut, dass Gott mit uns Geduld hat!
Freiheit erfordert eine Entscheidung. Sie entscheiden, wie Sie mit Ihrer Freiheit umgehen. Die unendliche Liebe von Jesus zu uns Menschen gab ihm die Kraft, für unsere Sünde zu sterben. Er bezahlte den hohen Preis an unserer Stelle nicht, damit wir ein Eigenleben führen, sondern damit Gottes Kraft und Ehre an unserem Leben sichtbar wird.
Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben.
Jetzt kommt es darauf an, dass ihr euch nicht wieder vom Gesetz gefangen nehmen lasst.
Galater 5,1
Wann fühlst du dich frei?
Wochentext: Römer 6,15–23
von Godloves.me | 14. Juni 2026
Der Mann war schwer verschuldet. Er kniete vor dem König nieder und flehte ihn an, ihm die Schuld zu erlassen. Da packte den König das Erbarmen. Kaum war dieser Mann in Freiheit, ging er zu seinem Mitarbeiter, der ihm wenig schuldete. Dieser flehte ihn an, geduldig mit ihm zu sein, bis er alles bezahlen könnte. Der Unbarmherzige liess den Mitschuldigen ins Gefängnis werfen. Als der König das vernahm, wurde er sehr zornig und liess den hartherzigen Schuldner einsperren und foltern, bis er alles bezahlt hatte.
Dieses Gleichnis erzählte Jesus seinen Jüngern, weil sie darüber stritten, wie oft man jemandem vergeben sollte. Schuld verglich Jesus in diesem Gleichnis mit Geld. – Täglich verletzen wir einander mehrmals mit Worten und Taten. Wir werden schuldig aneinander und brauchen Vergebung.
«Wie oft muss ich ihnen verzeihen? Siebenmal?» Jesus antwortete: «Nein, nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal!»
Matthäus 18,21b-22
Jesus gab sein Leben als Bezahlung für unsere Schuld. Er verlangt deshalb, dass auch wir denen vergeben, die uns unfair behandeln.
Wie schwer fällt es dir, deinen «Feinden» zu vergeben?
Wochentext: Matthäus 18,21-35