von Godloves.me | 9. August 2026
Dawson Trotman wurde bei einem Ausflug aus dem Sportboot seines Freundes geschleudert. Eine weitere Passagierin, die nicht schwimmen konnte, ebenfalls. Dawson rettete die Frau, für ihn selber kam jedoch das Rettungsboot zu spät. Dieser Mann opferte sein Leben für eine Person, die er nicht kannte. Seine Liebe für die Mitmenschen kam aus der tiefen Beziehung zu Jesus. Diese Kraftquelle bewirkte seine selbstlose Persönlichkeit.
Wahre Liebe bewegt uns Menschen, weil sie nie den eigenen Vorteil sucht. Jesus verkörperte diese echte Liebe. Er opferte sein Leben aus bedingungsloser Liebe zu uns Menschen. Wer diese Vergebung annimmt und mit ihm lebt, ist mit Gott versöhnt.
Das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit.
Johannes 4,10
Wochentext: 1. Johannes 4,7-21
von Godloves.me | 2. August 2026
«Schäme dich!» Das waren die Worte, die er von seiner Mutter am meisten hörte und sie brachten ihn in die Drogenszene, später ins Gefängnis und beinahe in den Tod. – Scham ist ein Gefühl, das uns niederdrückt, anklagt, schmerzt und kaum auszuhalten ist. Deshalb flüchten sich viele in emotionale Erstarrung, in aggressives oder selbstvernichtendes Verhalten. Um die eigene Scham zu übertönen, werden Andere beschämt, verspottet, blossgestellt, entwürdigt oder schikaniert. So überlebt die Scham Generationen.
Die Pharisäer stellten eine Ehebrecherin öffentlich bloss und wollten sie steinigen. Jesus meinte: «Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein». Getroffen von diesen Worten liefen sie davon! Jesus gab der Frau die befreiende Antwort: «Ich verdamme dich auch nicht! Gehe und sündige nicht mehr!»
Jesus verurteilt keinen einsichtigen Sünder! In der Vergebung bekommen wir die Würde zurück! Er will, dass wir versöhnt und frei leben können.
Ich verurteile dich auch nicht, entgegnete ihr Jesus. Du kannst gehen, aber sündige nun nicht mehr!
Johannes 8,11
Wochentext: Jesaja 42,1–9
von Godloves.me | 26. Juli 2026
Ein Bauer säte Getreide. Einiges fiel auf den Weg, welches die Vögel aufpickten. Anderes unter die Dornen, wo es bald überwuchert wurde. Jenes auf dem felsigen Boden wuchs schnell und verdorrte, weil es keine Wurzeln schlagen konnte. Der Rest fiel auf fruchtbaren Boden. Die Ernte brachte dreissig-, sechzig- oder hundertfaches an Ertrag.
Gottes Wort wird wie der Same überall ausgestreut. Unser Herz ist mit der Bodenbeschaffenheit zu vergleichen. Auf dem festgefahrenen Weg wird das gute Wort aufgepickt, bevor es etwas ausrichten kann. Der Boden auf dem Fels nimmt das Wort schnell auf, doch kräftige Wurzeln können nicht gedeihen, weil das Herz zu hart ist. Dornen und Disteln sind wie Sorgen und Gier nach Reichtum, welche die Pflänzchen ersticken. Der gute Boden bringt unterschiedlich viel Frucht. Jeder Mensch ist für seinen Herzensboden verantwortlich!
Der Same ist das Wort Gottes.
Lukas 8, 11b
Darf Gott an deinem Herzen arbeiten, damit sein Wort immer tiefere Wurzeln schlagen kann?
Wochentext: Markus 4,1-20
von Godloves.me | 19. Juli 2026
Mein Wecker schrillt unaufhörlich. Halb träumend konfrontiert mich die kalte Realität! Möglichst schnell möchte ich zurück in die Welt der Träume. Schlaftrunken, unmotiviert und mit winzig-kleinen Augen schleppe ich mich ins Bad. Sind dir solche Szenen auch bekannt?
Während über zwei Jahren war das meine Morgenroutine. Täglich kämpfte ich gegen die negativen Gedanken. Ich wollte sie besiegen.
In jener Zeit fühlte ich mich völlig fehl am Arbeitsplatz. Als ich jedoch mein Dilemma vor Gott ausbreitete, erfuhr ich seine Hilfe. Im Nachhinein kann ich seinen wunderbaren Plan darin erkennen.
Lebst du aktuell in einer ähnlichen Situation? Fühlst du dich am falschen Platz? Ist es vielleicht eine Zeit, in der du etwas Wichtiges lernen kannst? Vertrau deinem Schöpfer. Er kennt dich genau.
Ihr werdet ihn immer besser kennen lernen und das ganze Ausmass seiner herrlichen Kraft und Stärke erfahren, damit ihr geduldig und ausdauernd euren Weg gehen könnt.
Kolosser 1,11
Im richtigen Moment zeigt er dir den nächsten Schritt. Bleib geduldig in seiner Gegenwart. Er wird dich dafür täglich mit neuer Kraft belohnen.
Wochentext: Kolosser 1,1-14
von Godloves.me | 12. Juli 2026
Mühsam schleppt sich Werner ins Wohnzimmer. Gerade kann er noch die Notrufnummer wählen. Er atmet schwer und bekommt kaum noch Luft. Es fühlt sich an, wie wenn eine schwere Last auf seine Brust drücken würde. Er teilt seine Symptome am Telefon mit. Die Helfer sind in wenigen Minuten bei ihm.
Sauerstoff wird zugeführt – er kann wieder auf – und durchatmen. Zur weiteren Abklärung transportiert man ihn ins Krankenhaus, welches er nach wenigen Tagen wieder verlassen kann.
Dieses Erlebnis, nicht atmen können, zu wenig Luft zu bekommen und das Gefühl, einer schweren Last die einem fast erdrückt, hat ihn geprägt.
«Weisst du», schildert er seine Erfahrung: «Mir ist es zu einem Bild geworden. Wie oft schleppe ich Lasten mit mir herum? Ich lebe unversöhnlich, trage jemandem etwas nach, mache mir Sorgen.»
Uns allen gilt das Angebot von Jesus Christus:
Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28
Probiere es, wage es. Bring das, was dich bedrückt zu Jesus. Er nimmt dir deine Last ab und macht dich frei.
Wochentext: Matthäus 11,25-30