von Godloves.me | 1. Februar 2026
Als der erste russische Kosmonaut Juri Gagarin 1961 verkündete, er habe Gott im Weltraum nicht gesehen, schrieb ihm darauf ein zwölfjähriges Mädchen aus Göteborg in Schweden folgendes: «Lieber Kosmonaut Gagarin, ich habe gehört, dass Sie im Weltraum gewesen sind und sagen, Sie hätten Gott nicht gesehen. Darf ich Sie fragen, ob Sie ein reines Herz haben?» (Matthäus 5, 8)
Völlig anders reagierte Apollo 15 Astronaut James Irwin. Er sagte: «Mir ist auf dem Mond bewusst geworden, dass es wichtiger war, dass Jesus Christus seinen Fuss auf die Erde setzte, als der Mensch den seinen auf den Mond!»
Weiter meinte er: «Wir sehen immer nur das, was unser Herz uns sehen lässt. Gottes Herrlichkeit, seine Liebe und seine Segnungen können wir – im Weltraum wie auf der Erde – sehen, wenn wir Gott in unserem Herzen haben. Ich habe in meinem Leben immer wieder erfahren, wie Gott mir begegnet ist und zu mir gesprochen hat.»
Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.
Matthäus 5, 8
Wochentext: Matthäus 5, 1–12
Wie glücklich bist du in deinem Herzen?
von Godloves.me | 25. Januar 2026
Oft sind es jene Momente, in denen wir voll dran sind, wenn schlagartig Körper und mentale Stärke versagen. Plötzlich knicken wir ein und der Akku versagt. – Das kann jeden treffen!
Beim Auto überbrücken wir schnell per Kabel, doch beim Menschen ist dieser Prozess zeitintensiv, individuell und komplex.
Das Leersaugen des Akkus beginnt oft mit dem Kompensieren persönlicher Schwächen durch extreme Leistungen. Man könnte es mit einem misslungenen Balanceakt auf dem Seil vergleichen.
Wer zu seinen Stärken und Schwächen ja sagen kann , hat weniger Risiko. Wer konstant tiefe Wurzeln schlägt in einer gesunden Beziehung zu Gott, kann in schwierigen Zeiten davon zehren.
Lasse dich regelmässig mit Gottes Kraft versorgen. So bekommst du Ruhe mitten im Stress. Die biblischen Psalmen sind eine praktische Fundgrube.
Fragt nach dem richtigen Weg, und dann beschreitet ihn.
So findet ihr Ruhe für euer Leben.
Jeremia 6,16
Wie lädst du deinen Akku auf?
Wochentext: Psalm 42,1-11
von Godloves.me | 18. Januar 2026
Der kleine Junge hatte sein Sparschwein zerschlagen, alles gezählt und lief zur Apotheke. Dort fragte er, wie viel ein Wunder koste. Verdutzt schaute die Verkäuferin ihn an und erklärte, dass sie Medikamente verkaufe und nicht die fertigen Wunder. «Meine Schwester braucht ein Wunder», brach es aus dem Jungen hervor. Ein gut gekleideter Mann, der auch im Laden war, fragte den Jungen, wie viel Geld er denn für ein Wunder habe. Ganz genau 1 Euro und 12 Cent meinte der Kleine weinend und schaute dem Mann ins Gesicht. Dieser ging mit dem Jungen zu seiner kranken Schwester.
Nachdem ihr der Hirntumor entfernt wurde, erholte sie sich wieder. Alles, was es dazu brauchte, war ein kleiner Junge, der seinen ganzen Mut aufbrachte und all sein Erspartes hingab. Er wusste nicht, dass der Mann der Direktor des Krankenhauses war. Dieser half der Familie privat. Das war für den Jungen ein riesen Wunder!
Jesus sagte: «Warum sollen sie weggehen? Gebt doch ihr ihnen zu essen!»
Matthäus 14, 16
Als Jesus 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen sättigte, war es ebenfalls ein kleiner Junge, der alles gab, was er bei sich hatte und Jesus vollbrachte das Wunder!
Wochentext: Matthäus 14, 14–21
von Godloves.me | 11. Januar 2026
Eine sehr arme Familie beschäftigte einen Knecht, der von früh morgens bis spätabends nebst Kost und Logis zum damals üblichen Lohn von 20 Rappen pro Monat arbeitete.
Der Knecht ging immer zur Kirche. Deshalb teilte er seine 20 Rappen auf, um jeden Sonntag 5 Rappen in den Opferstock zu werfen. Er strahlte immer grosse Dankbarkeit aus, weil Gott ihm alles gab, was er zum Leben benötigte.
Hundert Jahre später diskutieren wir über neue Armut und überrissene Saläre. Jener Knecht hat viel von Gottes Prinzipien und himmlischem Reichtum verstanden. Unser Wohlstand und die ungestillte Habgier haben uns buchstäblich die lebensnotwendigen, gesunden Relationen zerstört.
Jesus verwies seine Jünger auf eine arme Witwe, die nur wenig in den Opferstock einlegen konnte: «Sie hat mehr gegeben als alle anderen. Die haben alle nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Sie gab alles was sie selbst hätte dringend zum Leben gebraucht.»
«Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen.»
sagte Jesus in Markus 12, 43b
Wie gehst du mit Geben um?
Wochentext: Markus 12, 41–44
von Godloves.me | 4. Januar 2026
Stell dir vor, du hättest einen Wunsch frei. Genau einen. Spannend, aber auch gar nicht so einfach. Wo würdest du anfangen? Und wie entscheidest du, welcher Wunsch wirklich zählt?
Vielleicht würdest du zuerst alles sammeln, was dir in den Sinn kommt. Wünsche, Träume, Ideen. Schritt für Schritt würdest du aussortieren, bis nur noch das bleibt, was dir wirklich wichtig ist. Aber führt dieser Weg tatsächlich zum besten Wunsch?
In der Bibel gibt es eine bemerkenswerte Geschichte. In 1. Könige 3, 1–15 bekommt König Salomo von Gott genau diese Möglichkeit: Er darf sich etwas wünschen. Salomo hat viel erlebt und von seinem Vater David gelernt. Und statt nach Macht, Erfolg oder Sicherheit zu fragen, bittet er um Weisheit. Um ein Herz, das unterscheiden kann, was gut und richtig ist.
Ein ungewöhnlicher Wunsch. Und vielleicht gerade deshalb ein so starker Gedanke. Was wäre, wenn Weisheit auch heute noch ein Schlüssel wäre, um gute Entscheidungen zu treffen – im Alltag, in Beziehungen und im Leben insgesamt?
«Als Salomo im Heiligtum übernachtete, erschien ihm der Herr im Traum und sagte zu ihm: Wünsche dir, was du willst; ich will es dir geben!»
1. Könige 3, 5
Stell dir vor, du hättest bei Gott einen Wunsch frei. Was würdest du dir wünschen?
Wochentext: 1. Könige 3, 1–15