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gute Beziehungungen, ein geschenk gottes

gute Beziehungungen, ein geschenk gottes

Es ist wohltuend, mit einem guten Freund zusammen zu sitzen und von ihm zu lernen. Ebenso kostbar ist es, ermutigt zu wer­den, eine Herausforderung anzupacken oder zurückgepfiffen zu werden und den eingeschlagenen Weg nochmals zu überdenken. Ein echter Freund gibt normalerweise das Beste für mich.

Durch gesunde Beziehungen blühen wir auf, entdecken unser Potenzial, werden geschliffen und kommen vorwärts. Wir sind soziale Wesen, die auf Kontakte angewiesen sind. Ohne Gemein­schaft vertrocknen wir innerlich. Der Schöpfer hat unsere Seele auf Beziehung angelegt. Er will uns formen, weil das zu seinem Konzept gehört. Das ist sein Liebesgeschenk an uns. Jesus hat uns Gemeinschaft vorgelebt.

Wie pflegst du Beziehungen? Wie lebest du Freundschaften? Steht Gott darin im Zentrum?

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm jemanden zur Seite stellen, der zu ihm passt!

1. Mose 2, 18

Wochentext: 1. Samuel 18, 1–5

Wie denkst du über Gott?

Wie denkst du über Gott?

Viele Menschen gehen von ihrem Vaterbild aus, wenn sie sich Gott vorstellen. So verwundert es auch nicht, dass viele unvollständige und absurde Vorstellungen über Gott kursieren. Ich habe als Seelsorger viele zerrüttete Familienbeziehungen kennen gelernt, die mich erschüttern. Wieviel mehr prägt es Kinder oder Ehepartner, die direkt Betroffenen! Wirst du in der Lage sein, den vollkommenen, liebenden Vater im Himmel im richtigen Licht zu sehen und ihm zu vertrauen?

Der Herr hat Gedanken des Friedens, der Zukunft und Hoffnung über jedem Menschen. Er hat einen auf uns zugeschnittenen Plan für uns bereit, weil er uns ja geschaffen hat. Er ist die Antwort auf alle Mankos im Leben. Er füllt jeden Mangel aus, wenn wir uns auf ihn einlassen.

Glaubst du, dass er es gut mit dir meint?

Denn ich weiss, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr,
Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.

Jeremia 29,11

Wie denkt Gott über dich?

Wochentext: Epheser 3,14–21

Dankbar leben ist gesund

Dankbar leben ist gesund

Zu oft versäume ich meiner Frau danke zu sagen für das leckere Mittagessen und ihre tolle Unterstützung… Vieles dreht sich oft nur um mich und um meine eigenen Probleme. Schnell werden alltägliche Hilfeleistungen normal. Immer mehr fordern und dazu noch «meckern» wird schnell zum Standard.

Ermutigende, dankbare Begegnungen sind «Aufsteller» und motivieren zu noch grösseren Leistungen. So werden positive mini Kettenreaktionen ausgelöst. – Gehässigkeit hingegen vergiftet alles.

Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Epheser 5,20

Die vergebende Liebe durch Jesus bewirkt Glück und Dankbarkeit in mir. Es erfüllt mein Herz mit unbeschreiblicher Freude, wenn ich seine reinigende Vergebung immer wieder erfahre.

Wie erlebst du die persönliche Beziehung mit Gott?
Wie erfährst du Dankbarkeit?

Wochentext Epheser 5,10-20

Gehalten

Gehalten

Mit einem großen Koffer bin ich in Wien unterwegs. Von der U-Bahnstation führt die Rolltreppe nach oben. «Vorsicht» hat mir eben jemand geraten wegen des Gepäcks – «Das kann doch kein Problem sein», denke ich mir, doch kaum gedacht, drohe ich den Halt zu verlieren. Ich kämpfe mit dem Gleichgewicht, kann aber nicht verhindern, dass ich stürze. Rückwärts, seitwärts – den Koffer lasse ich los, damit ich mich abstützen kann, aber es geht nur nach hinten! Abstützen? Unmöglich…

Rückwärts stürze ich und merke auf einmal: Da sind Hände, die mich halten. Hinter mir und neben mir haben Menschen ihre Hände ausgestreckt und mich buchstäblich vor einem schweren Sturz bewahrt.

Ein unvergessliches Erlebnis: Ich bin nicht allein. Ich werde gehalten. Da sind Menschen um mich herum – die fangen mich auf, wenn ich stürze.

Und tief im Innern spüre ich: Letztlich ist es Gott, der starke, liebende Vater, der mich hält, der mich im Leben und im Sterben trägt.

Denn ich weiss, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr,
Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.

Jeremia 29,11

Wenn du stürzt – wer fängt dich auf?

Wochentext: Psalm 91,1–16

Wie begegnest Du Zweifeln?

Wie begegnest Du Zweifeln?

Jesus versteht die Zweifel seiner Freunde und geht damit eindrücklich um. Er spricht ihre Gefühle und Gedanken an und zeigt ihnen seine verwundeten Hände und Füsse: «Seht doch… Ich bin es wirklich.»

Die Selbstverständlichkeit, mit der Jesus über Sorgen, Ängste und Zweifel spricht, zeigt mir, wie nahbar, sensibel und individuell er mit Menschen umgeht. Liebevoll geht er auch auf Thomas ein, der seine Finger auf seine Wunden legen darf. Was für eine turbulente Szene erlebten die Jünger von Jesus! Ihr Lehrer wurde wie ein Mörder hingerichtet, obwohl er Liebe predigte und sie auch lebte.

Die damaligen jüdischen Führer überdeckten ihre Zweifel mit Arroganz und überheblichen Argumenten. Thomas hingegen sagte ehrlich, was er dachte. Er wollte Jesus sehen und das erfüllte ihm der Gottessohn.

Wie gehst du mit Zweifeln um? Denke darüber nach, wo und wie du Jesus bisher erfahren hast.

«Wieso zweifelt ihr daran, daß ich es bin? Seht doch die Wunden an meinen Händen und Füssen! Ich bin es wirklich.»

sagt Jesus in Lukas 24,38b–39a

Wann kommen bei dir Zweifel hoch?

Wochentext: Lukas 24,36–49