Das wünschen wir alle: Ein Leben übersprudelnd vor Freude. Nur – wie schaffen wir das? Es gibt zu viele Freudenkiller: Mein schwieriger Nachbar, der mich nicht mag. Der Arbeitskollege, der vom Chef ständig bevorzugt wird. Der Partner, der mir das Leben schwer macht. Die Kinder, die seltsame Entscheidungen treffen… und, und, und. So viele Umstände, die mir ständig die Freude rauben wollen.
Ja, das Leben kann hart zuschlagen. Die Umstände können sich fast unmöglich gestalten. Menschen aller Zeiten haben das so erlebt und berichtet. Die Bibel ermutigt: «Die Freude am Herrn gibt neue Kraft.» Das ist ein grosses Geheimnis – und eines, das wirklich erfahrbar ist: Wer auf den lebendigen Gott schaut und ihm vertraut, der wird Freude finden – egal wie bitter, wie hart, wie schwierig die Umstände sind. – Warum? Weil er verstanden hat, dass Gottes Pläne über unsern Verstand hinaus reichen. Diese Perspektive eröffnet neue Dimensionen, die über den Moment hinaus gehen.
Deshalb: Richte den Blick von deinen Umständen weg. Schaue auf Jesus Christus – ER will und wird dir neue Freude schenken.
Was bedeutet eigentlich Freiheit? Heisst das tun und lassen können, was einem gerade gefällt? Urlaub machen und niemandem Rechenschaft schulden?
Gott gab seine Gebote zu unserem Schutz. Doch kein Mensch kann sagen, er hätte keines übertreten. Sünde versklavt, aber Jesus befreit. Er macht möglich, dass wir von Herzen Gottes Willen tun, nicht nach dem Buchstaben, sondern unter Anleitung des Heiligen Geistes. Unsere menschliche Natur will nicht tun, was Gott gefällt. Da müssen wir einen Kampf führen. Gut, dass Gott mit uns Geduld hat!
Freiheit erfordert eine Entscheidung. Sie entscheiden, wie Sie mit Ihrer Freiheit umgehen. Die unendliche Liebe von Jesus zu uns Menschen gab ihm die Kraft, für unsere Sünde zu sterben. Er bezahlte den hohen Preis an unserer Stelle nicht, damit wir ein Eigenleben führen, sondern damit Gottes Kraft und Ehre an unserem Leben sichtbar wird.
Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben. Jetzt kommt es darauf an, dass ihr euch nicht wieder vom Gesetz gefangen nehmen lasst.
Der Mann war schwer verschuldet. Er kniete vor dem König nieder und flehte ihn an, ihm die Schuld zu erlassen. Da packte den König das Erbarmen. Kaum war dieser Mann in Freiheit, ging er zu seinem Mitarbeiter, der ihm wenig schuldete. Dieser flehte ihn an, geduldig mit ihm zu sein, bis er alles bezahlen könnte. Der Unbarmherzige liess den Mitschuldigen ins Gefängnis werfen. Als der König das vernahm, wurde er sehr zornig und liess den hartherzigen Schuldner einsperren und foltern, bis er alles bezahlt hatte.
Dieses Gleichnis erzählte Jesus seinen Jüngern, weil sie darüber stritten, wie oft man jemandem vergeben sollte. Schuld verglich Jesus in diesem Gleichnis mit Geld. – Täglich verletzen wir einander mehrmals mit Worten und Taten. Wir werden schuldig aneinander und brauchen Vergebung.
«Wie oft muss ich ihnen verzeihen? Siebenmal?» Jesus antwortete: «Nein, nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal!»
Matthäus 18,21b-22
Jesus gab sein Leben als Bezahlung für unsere Schuld. Er verlangt deshalb, dass auch wir denen vergeben, die uns unfair behandeln.
Wie schwer fällt es dir, deinen «Feinden» zu vergeben?
Wie oft versuchen wir im Gebet etwas zu gewinnen. Leider verpassen wir mit dieser Haltung das Allerbeste, das Gott uns schenken will. Im regelmässigen Gebet bringe ich meine Wut, den Stolz, die Habgier, den Egoismus, den Neid, die Eifersucht, die unsauberen Gedanken, die Lügen, die Ungeduld, die Verzweiflung und die Entmutigungen zu Jesus! Im Bekennen und Loslassen gewinne ich eine neue Freiheit!
So verlor ich die Angst vor unsichtbaren Mächten, die mich oft plagen wollten. Je mehr ich loslasse und mich dem allmächtigen Gott hingebe, desto mehr erfahre ich seine tragende Kraft. Seitdem ich beginne zu begreifen, dass nicht meine Leistung zählt, gewinnt meine Beziehung zu Jesus ganz neue Dimensionen. Er ist mein Freund und begegnet mir im Gebet. Er nimmt meine Lasten ab und macht mich wirklich frei.
Hört nie auf zu beten und zu bitten! Lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten.
Es ist wohltuend, mit einem guten Freund zusammen zu sitzen und von ihm zu lernen. Ebenso kostbar ist es, ermutigt zu werden, eine Herausforderung anzupacken oder zurückgepfiffen zu werden und den eingeschlagenen Weg nochmals zu überdenken. Ein echter Freund gibt normalerweise das Beste für mich.
Durch gesunde Beziehungen blühen wir auf, entdecken unser Potenzial, werden geschliffen und kommen vorwärts. Wir sind soziale Wesen, die auf Kontakte angewiesen sind. Ohne Gemeinschaft vertrocknen wir innerlich. Der Schöpfer hat unsere Seele auf Beziehung angelegt. Er will uns formen, weil das zu seinem Konzept gehört. Das ist sein Liebesgeschenk an uns. Jesus hat uns Gemeinschaft vorgelebt.
Wie pflegst du Beziehungen? Wie lebest du Freundschaften? Steht Gott darin im Zentrum?
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm jemanden zur Seite stellen, der zu ihm passt!
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