von Godloves.me | 19. April 2026
Jesus versteht die Zweifel seiner Freunde und geht damit eindrücklich um. Er spricht ihre Gefühle und Gedanken an und zeigt ihnen seine verwundeten Hände und Füsse: «Seht doch… Ich bin es wirklich.»
Die Selbstverständlichkeit, mit der Jesus über Sorgen, Ängste und Zweifel spricht, zeigt mir, wie nahbar, sensibel und individuell er mit Menschen umgeht. Liebevoll geht er auch auf Thomas ein, der seine Finger auf seine Wunden legen darf. Was für eine turbulente Szene erlebten die Jünger von Jesus! Ihr Lehrer wurde wie ein Mörder hingerichtet, obwohl er Liebe predigte und sie auch lebte.
Die damaligen jüdischen Führer überdeckten ihre Zweifel mit Arroganz und überheblichen Argumenten. Thomas hingegen sagte ehrlich, was er dachte. Er wollte Jesus sehen und das erfüllte ihm der Gottessohn.
Wie gehst du mit Zweifeln um? Denke darüber nach, wo und wie du Jesus bisher erfahren hast.
«Wieso zweifelt ihr daran, daß ich es bin? Seht doch die Wunden an meinen Händen und Füssen! Ich bin es wirklich.»
sagt Jesus in Lukas 24,38b–39a
Wann kommen bei dir Zweifel hoch?
Wochentext: Lukas 24,36–49
von Godloves.me | 12. April 2026
In einem kleinen Dorf lebte ein Mann, der in der ganzen Gegend für seinen Reichtum bekannt war. Eines Tages entschied sich dieser Mann zum Kauf eines Luxusautos. Er fuhr mit dem Auto vorsichtig nach Hause und parkte es in der Garage. Er war viele Stunden beim Auto und bewunderte es. Trotz des Autos war er nicht zufrieden. Er fürchtet ständig, dass das Auto verkratzt oder sogar gestohlen werden könnte. Die Freude am Auto wurde immer weniger, da er von Tag zu Tag mehr von der Angst geplagt wurde.
Eines Tages, während der Mann in seinem Garten arbeitete, sah er eine Gruppe von Vögeln, die fröhlich umherflogen und sich in den Bäumen niederliessen. Er beobachtete, wie die Vögel sorglos ihre Flügel ausbreiteten, ohne sich um etwas zu kümmern, und sich von den Früchten und Insekten ernährten, die die Natur ihnen bot. Der Mann dachte nach und erinnerte sich an die Worte aus der Bibel, die er als Kind gehört hatte:
„Schaut euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln auch nichts in Scheunen. Doch euer Vater im Himmel ernährt sie. Und ihr? Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?
Matthäus 6:26
Diese Worte trafen ihn. Er erkannte, dass er sein Leben dem Streben nach Reichtum und Sicherheit gewidmet hatte, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig war: Vertrauen und Dankbarkeit gegenüber dem, der ihm all seine Bedürfnisse gab. Jesus. Die Vögel hatten ihm nur den ersten Schritt gezeigt, doch Jesus Christus war der Weg, der ihn zu echtem Frieden und erfülltem Leben führte.
Welche Schätze suchst du in deinem Leben, und inwieweit vertraust du darauf, dass Gott dich auf deinem Weg begleitet und versorgt?
Passender Bibeltext: Matthäus 6,25-34
von Godloves.me | 12. April 2026
In a small village lived a man who was known throughout the area for his wealth. One day, this man decided to buy a luxury car. He carefully drove the car home and parked it in the garage. He spent many hours with the car, admiring it. Despite the car, he was not satisfied. He constantly feared that the car might be scratched or even stolen. His enjoyment of the car became less and less as he was plagued by fear more and more every day.
One day, while the man was working in his garden, he saw a group of birds flying around happily and perching in the trees. He watched as the birds carelessly spread their wings without a care in the world, feeding on the fruits and insects that nature offered them. The man thought and remembered the words from the Bible that he had heard as a child:
Look at the birds of the air; they do not sow or reap or store away in barns, and yet your heavenly Father feeds them. Are you not much more valuable than they?
Matthew 6:26
These words struck him. He realized that he had dedicated his life to the pursuit of wealth and security instead of focusing on what was really important: trust and gratitude to the one who gave him all his needs. Jesus. The birds had only shown him the first step, but Jesus Christ was the way that led him to true peace and a fulfilled life.
What treasures are you looking for in your life, and to what extent do you trust that God will accompany and provide for you on your journey?
Suitable Bible text: Matthew 6:25-34
von Godloves.me | 5. April 2026
Ich hatte kürzlich so einen Moment. Eigentlich war alles okay – nichts Dramatisches. Und trotzdem hatte ich dieses Gefühl: War das jetzt alles? Ich funktioniere, ich erledige, ich mache weiter… aber innerlich bleibt etwas leer.
Kennst du dieses Gefühl, wenn sich das Leben irgendwie im Kreis dreht? Du stehst auf, funktionierst, erledigst, denkst – und trotzdem bleibt da etwas leer. Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, ob sich wirklich etwas ändern kann. Genau hier setzt Ostern an – nicht als Tradition, sondern mit einer starken Nachricht: Jesus lebt – Er ist auferstanden.
Da Fragten die männer: warum sucht ihr den lebenden bei den toten? er ist nicht hier! er ist auferstanden!
Lukas 24, 5-6
Das bedeutet mehr, als man zuerst denkt. Es heisst: Schuld wird nicht das letzte Wort haben. Hoffnung ist nicht nur ein schöner Gedanke. Und dein Leben ist nicht einfach festgelegt. Jesus lebt – und er möchte dir heute begegnen. Mit Frieden, der tiefer geht als deine Umstände. Mit Vergebung, die wirklich frei macht. Und mit einer Hoffnung, die trägt.
Die entscheidende Frage ist: Willst du dich auf Jesus einlassen – auch in deinem Leben? Nicht irgendwann. Nicht nur theoretisch. Sondern jetzt. Vielleicht ist genau das der Moment, in dem sich etwas in deinem Leben bewegt. Nimm dir kurz Zeit und prüfe selbst, was das für dich bedeuten könnte.
Wochentext: Lukas 24
von Godloves.me | 29. März 2026
„Erst wenn Druck entsteht, zeigt sich, wer du wirklich bist.“ Diesen Gedanken kenne ich gut – und ich merke, wie wahr er oft ist. Ich frage mich manchmal, wie es eigentlich um mich steht, wenn es eng wird. Unsere Zeit ist schnell, laut und oft etwas unsicher. Viel läuft gleichzeitig. Man funktioniert, ist ständig erreichbar, hat den Kopf voll. Nach aussen wirkt vieles stabil – aber innen sieht es nicht immer so aus.
Wenn es Druck gibt, merke ich, wie sich meine Gedanken plötzlich mehr um mich selbst drehen. Um Sicherheit. Um Kontrolle. Um das, was ich brauche. Und ich stelle fest: Das ist nichts Neues. Es steckt irgendwo in mir drin. Schon kleine Kinder denken zuerst an sich – ganz automatisch. Und ich bin da nicht so anders. Manchmal treibt mich das an. Manchmal macht es mich einfach leer. Ich frage mich dann: Warum bin ich nicht immer so, wie ich eigentlich gerne wäre?
Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen.
Psalm 145, 18
Die Bibel spricht genau darüber. Nicht um mich schlecht zu machen, sondern um ehrlich zu sein. Und genau dort beginnt für mich etwas Hoffnungsvolles: Gott schaut nicht zuerst auf das, was bei mir nicht klappt. Er sieht mich als Mensch. So wie ich bin. Er ist nicht weit weg. Er interessiert sich für mich. Und er hat selbst einen Schritt auf mich zu gemacht – durch Jesus. Damit Beziehung wieder möglich wird.
Und ich merke: Es ist einfacher, als ich oft denke. Ein Gebet ist für mich kein religiöses Programm. Es ist einfach ein Gespräch. Ehrlich, direkt, ohne grosse Worte. Ich muss nichts leisten. Ich darf einfach kommen.
Und wenn Gott wirklich näher ist, als du denkst? Was hält dich noch zurück?