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Lebt er wirklich?

Lebt er wirklich?

Ein Soldat stiess Jesus den Speer in die Seite. Blut und Wasser floss heraus, was den Tod bestätigte. Ein Pharisäer, der an Jesus glaubte, bekam von Pilatus die Erlaubnis, den Leichnam in sein neues Grab zu legen. Nach der Einbalsamierung wälzte man einen grossen Stein vor das Grab und versiegelte den Eingang, welcher von Soldaten bewacht wurde. 

Unter den Nachfolgern von Jesus herrschte tiefe Trauer, Angst und Panik. Eine von ihnen, Maria Magdalena, ging früh am Morgen zum Grab und sah, dass der Stein weggewälzt war. Sie dachte, es hätte jemand die Leiche gestohlen. Plötzlich stand Jesus vor ihr und sprach sie in ihrer Traurigkeit an. Völlig verändert lief sie zu den Jüngern: «Jesus ist auferstanden, wie er es vorhergesagt hat.» Sofort rannten Petrus und Johannes zum Grab und alles war genauso, wie es Maria erzählte. Ein Gefühl gemischt von Freude, Hoffnung und Zweifel machte sich unter ihnen breit, bis plötzlich Jesus auftauchte und mit ihnen sprach. Thomas war nicht dabei und sagte zweifelnd: «Ich glaube erst, wenn ich meine Finger in seine Wunden legen kann.» Wieder stand Jesus mitten unter ihnen und forderte Thomas auf, ihn zu berühren und er glaubte.

Die Engel sagten zu den Frauen: «Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier; Gott hat ihn vom Tod auferweckt!»

Lukas 24, 5b-6a

Ein weiteres Mal begegnete er den Jüngern beim Fischen. Die Fische hatte er bereits auf dem Feuer vorbereitet. Er ass mit ihnen und demonstrierte so: – Hallo Leute ich lebe wirklich! Die Auferstehung ist der ultimative Beweis, dass Jesus der verheissene Gottes Sohn ist! Er blieb seiner Berufung treu und seinem Vater gehorsam.

Deshalb ist Jesus der einzige Weg zum ewigen Leben. Wer ihm vertraut, darf wissen, dass er gerettet ist und Anteil am Reich Gottes hat. Jesus ist der König des Lebens. Er kam zuerst als Diener und Retter in die Welt, bevor er als König und Richter zum Finale wieder kommen wird.

Bei Fragen schreiben Sie uns. 

Bibeltexte zum Vertiefen: Matthäus 28,1-15 und 1. Korinther 15, 1-58

Der Gottes Sohn!

Der Gottes Sohn!

«Komm doch vom Kreuz herunter, wenn du wirklich Gottes Sohn bist.» So wollte einer den andern mit  gemeinen Äusserungen übertrumpfen. Das Böse schien in diesem Moment zu siegen. Die Antwort des schmerzgezeichneten Jesus war:

«Vater vergib ihnen! Sie wissen nicht, was sie tun.»

Lukas 23, 34

Einer, der mit ihm gekreuzigt wurde, bat ihn: «Denke doch an mich, wenn du in dein Reich kommst.» Darauf antwortete Jesus: «Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein!» Seinen Jünger Johannes bat er: «Kümmere dich um meine Mutter.»

Würden Sie sich auch um Ihre Nächsten sorgen bei unerträglichen Schmerzen und mitten im Todeskampf? Warum konnte es Jesus? 

Seine letzten Worte: «Es ist vollbracht!» zeigen seine Liebe zum Vater und seinen Gehorsam zum Auftrag! Sein Blut war der Preis zur Versöhnung von uns Menschen mit Gott. Der laute Sterbensschrei in die Finsternis hinaus bekam durch die Auferstehung an Ostern ein unüberhörbares Echo! – Das Licht der Welt scheint weiter, und die Hoffnung des Lebens hat dem Tod die Macht entrissen.

Als die Erde bebte und der Vorhang im Tempel zum Allerheiligsten von oben bis unten zerriss, stellte der Gottes Sohn den Zugang von uns Menschen zu Gott wieder her. Allen die Jesus, dem «Opferlamm» vertrauen, wird Vergebung geschenkt. Die Liebe Gottes streckt allen in Jesus die Hand zur Versöhnung entgegen!

Der Offizier, der alles miterlebte, sagte: «Dieser war wirklich Gottes Sohn!» 

Wie damals riskiert man auch heute als altbacken oder schlicht ungebildet dazustehen, wenn man Jesus vertraut.

Glauben Sie der Aussage des Offiziers?

Bibeltext zur Vertiefung: Matthäus 27, 45-54

Der König der Juden

Der König der Juden

Die Soldaten befestigten ein Schild mit der Inschrift «König der Juden» ans Kreuz! Doch zuerst alles schön der Reihe nach. 

Aus der Finsternis tauchte der Jünger Judas mit einigen Soldaten auf. Er begrüsste Jesus mit einem Kuss und verriet ihn so. Dann nahmen sie ihn fest und schleppten ihn vor Gericht. Die Jünger bekamen Angst und flohen. Nur der Jünger Petrus hielt sich in sicherer Distanz auf und beobachtete alles. Falsche Zeugen beschuldigten den Gottes Sohn schwer, doch ihm konnte kein Unrecht vorgewiesen werden.

Dem römischen Statthalter Pontius Pilatus war schnell klar, dass Eifersucht und Neid der wahre Grund für diesen «Schein-Prozess» der religiösen Drahtzieher war. Tage zuvor tönte es noch: «Hosianna dem König, der da kommt.» Nun rief das aufgewiegelte und manipulierte Volk: «Kreuzigt ihn!» Wie leicht doch die Stimmung kippen kann.

Pilatus liess sich vom Drängen der Masse erweichen. Er wusch seine Hände in Unschuld, befreite den Räuber Barabas und liess Jesus kreuzigen. Zuerst peitschten sie ihn aus, setzten ihm spöttisch eine Dornenkrone auf und trieben ihn mit dem Kreuz durch Jerusalems Gassen bis zum Hügel Golgatha. Dort wollte man den König der Juden am Kreuz endgültig zum Schweigen bringen. Das Licht der Welt sollte ausgelöscht und die Hoffnung des Lebens am Kreuz sterben. Die fromme Elite machte einmal mehr die Rechnung ohne Gott.

Pilatus versuchte es ein drittes Mal und sagte zu ihnen: «Was hat er denn verbrochen? Ich habe bei ihm kein Vergehen entdeckt, auf das die Todesstrafe steht.»

Lukas 23, 22a

Jesus wird als König wieder kommen, wie er es gesagt hat. Dann werden sich alle vor ihm beugen und als König anerkennen müssen, auch die, die ihn durchbohrt haben! Darf Jesus Ihr König sein? 

Bibeltext zum Vertiefen: Johannes 18, 1 – 19, 22

Getröstet mitten in der Angst

Getröstet mitten in der Angst

Wenn ich mich nicht so gut fühle, habe ich keine Lust zum Singen. Ganz anders bei Jesus, er liess sich nicht von seinen Gefühlen steuern. Er wusste um seinen Tod am Kreuz, trotzdem sang er am Abend vorher mit seinen Jüngern die Anbetungs-Psalmen 115-118 und lobte seinen Vater im Himmel, so wie es Juden am Passahfest bis heute tun. Er wusste, dass ihm sein Vater immer helfend und tröstend zur Seite war. – Später gingen sie zum Ölberg, wo er sich alleine zum persönlichen Gebet zurückzog. Er betete so intensiv, dass er Blut schwitzte. Er hatte Angst vor dem Todeskampf am Kreuz. Was ihn jedoch noch mehr drückte, war die schwere Sündenlast die er tragen musste und für die er mit seinem Leben bezahlte. Der Sündlose entriss in diesem Moment der Trennung von seinem Vater dem Tod die Macht für immer.

Die religiösen Führer verwarfen Jesus als wichtiges Element im Bau von Gottes Reich.Für Gott ist er das wichtigste Element. Wer auf diesem geistlichen Fundament baut, hat Jesus als lebendigen Eckstein und ist mitten in der Todesangst getröstet. Er weiss, der Tod ist nicht das Letzte!

«Der Stein der die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.»

Psalm 118, 22

Was sich völlig abgehoben anhört, ist göttliche Tatsache. Damals glaubte die religiöse Elite, dass sie Gott einen Gefallen tut, wenn sie Jesus ans Kreuz schlägt. – Auch heute glaubt sich eine «Elite» im Recht, Christus-Gläubige systematisch zu verfolgen. Weil Jesus das Fundament ist, das nie wankt, sind wir mitten in der Angst getröstet.

Wie denken Sie darüber, mitten in der Angst Gott zu loben?

Bibeltexte zum Vertiefen: Psalm 118, 1-29 / Matthäus 26, 30-46

La cena memorabile

La Pasqua per gli ebrei è la festa annuale più importante: ricordano la liberazione dalla schiavitù in Egitto. Anche Gesù desiderò con tutto il cuore celebrare questo ricordo con i suoi discepoli prima di soffrire. Gesù ci dà la vera liberazione dalla schiavitù del peccato! Ecco perché viene chiamato l’Agnello di Dio che prende su di sé il peccato del mondo. (Giovanni 1:29)

Nemmeno i discepoli, che avevano vissuto per circa tre anni in stretto contatto con Gesù, capirono la gravità di quel momento, cioè l’imminente sacrificio del loro Maestro. Poco prima della sua morte li ritroviamo addirittura  a litigare fra di loro per capire chi sarebbe stato il più importante nel regno di Dio!

Ecco perché Gesù dimostra ancora una volta con i fatti che egli si trovava in mezzo a loro come Colui che serve: si alzò da tavola, si tolse la veste, si mise un asciugamano attorno ai fianchi, versò dell’acqua in una bacinella e cominciò a lavare i piedi ai suoi discepoli e ad asciugarglieli.

Proprio mentre stavano ancora mangiando, Gesù fu sopraffatto da una forte tristezza e disse che uno di loro lo avrebbe tradito. Dicendo questo, diede a ciascuno l’opportunità di esaminarsi. Ecco perché ognuno di loro gli chiese: «Signore, sono forse io?» Gesù rispose che colui che avrebbe inzuppato il pane nel suo piatto lo avrebbe tradito e poco dopo Giuda Iscariota fece proprio questo.

In effetti Giuda Iscariota aveva già complottato con i capi religiosi di tradire Gesù per trenta sicli d’argento, il valore di 10 mila € di oggi.

È incredibile pensare che Gesù stesse parlando di questo atto tremendo di tradimento proprio mentre quel discepolo era presente alla cena. Gesù è profondamente diverso da noi, se noi sapessimo che qualcuno ci sta per tradire daremmo libero sfogo alla nostra rabbia e ira, ma non Gesù!  

Poi Gesù prese del pane e, dopo aver reso grazie, lo spezzò e lo diede loro dicendo: «Questo è il mio corpo che è dato per voi; fate questo in memoria di me». Allo stesso modo, dopo aver cenato, diede loro il calice dicendo: «Questo calice è il nuovo patto nel mio sangue, che è versato per voi.

Quale attegggiamento di Gesù ti colpisce particolarmente?

Che cosa puoi imparare dalle sue azioni?

Testo per approfondire: Giovanni 13:1-30 / Luca 22:17-20