Ein Gutsherr verpachtete seinen Weinberg und reiste ins Ausland. Ein Bote sollte den vereinbarten Teil der Ernte abholen, doch die Pächter verprügelten ihn. Das wiederholte sich ständig, bis der Besitzer seinen einzigen Sohn sandte und hoffte, dass sie vor ihm mehr Respekt zeigten. Als die Bauern aber den Sohn sahen, erschlugen sie ihn aus lauter Habgier und Neid.
Die Schriftgelehrten und Führer des Volkes hätten nach dieser Geschichte Jesus am liebsten gepackt. Sie wussten genau, dass sie die Pächter im Gleichnis waren, die den Sohn umbringen würden.
Der Stein, den die Bauarbeiter weggeworfen haben, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden.
Psalm 118,22
Fazit: Anstatt ihrer Bosheit ehrlich ins Gesicht zu schauen, wurden sie hässig und brachten Jesus ans Kreuz. – Lassen wir uns immer wieder von der Wahrheit der Bibel hinterfragen? Sie spiegelt und deckt auf, damit heilende Vergebung und Versöhnung geschehen kann. Deshalb opferte Jesus sein Leben für uns.
Wie gehen Sie mit dem Angebot der Versöhnung um?
WochentextMarkus 12,1-12 (Originaltext des Gleichnisses)
Zu oft versäume ich meiner Frau danke zu sagen für das leckere Mittagessen, die gebügelten Hemden… Vieles dreht sich oft nur um mich und um meine eigenen Probleme. Schnell werden alltägliche Hilfeleistungen normal. Immer mehr fordern und dazu noch «meckern» wird schnell zum Standard.
Ermutigende, dankbare Begegnungen sind «Aufsteller» und motivieren zu noch grösseren Leistungen. So werden positive mini Kettenreaktionen ausgelöst. – Gehässigkeit hingegen vergiftet alles.
Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Epheser 5,20
Die vergebende Liebe durch Jesus bewirkt Glück und Dankbarkeit in mir. Es erfüllt mein Herz mit unbeschreiblicher Freude, wenn ich seine reinigende Vergebung immer wieder erfahre.
Wie erleben Sie die persönliche Beziehung mit Gott? Wie erfahren Sie Dankbarkeit?
Dass Jesus auferstanden ist und lebt, bezeugten über 500 Personen, die es mit eigenen Augen gesehen hatten. Dann ging er mit ihnen gegen Betanien, versammelte sie und gab ihnen den Auftrag, überall hinzugehen und das Erlebte weiter zu erzählen. Vorher sollten sie aber in Jerusalem warten, bis sie mit dem Heiligen Geist getauft würden. Dann segnete er sie und eine Wolke nahm ihn in den Himmel auf. Das geschah 40 Tage nach Ostern, wo Jesus in den Himmel zurückkehrte. Das ist Auffahrt!
Fassungslos starrten die Jünger zum Himmel und waren überwältigt von dem, was vor ihren Augen geschah. Plötzlich standen zwei Männer in weissen Kleidern bei ihnen und fragten:
«Was schaut ihr nach oben? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt weggehen sehen!»
Apostelgeschichte 1, 11
Das erfüllte alle mit grosser Freude, sie kehrten nach Jerusalem zurück und lobten Gott.
Auffahrt ist Hoffnung, weil Jesus so wieder kommt, wie er aufgefahren ist! Leben Sie mit Jesus, dann haben Sie allen Grund Gott zu loben! Das ist nicht nur mit Singen möglich. Wir können Gott mit Herzen, Mund und Händen loben und das hat mit der Haltung unseres Herzens zu tun.
Ein Mann organisierte ein grosses Fest. Die Diener eilten zu den geladenen Gästen und sagten: «Kommt, alles ist bereit!» – Niemand kam, weil jeder eine Ausrede hatte. Der König war empört über diese Nachricht und sagte seinen Dienern: «Geht, holt alle die ihr findet und ladet sie zum Fest ein, denn mein Haus soll voll werden.» Von denen, die zuvor eingeladen waren, bekam keiner auch nur einen Bissen.
Welches Privileg, zu Gottes Fest eingeladen zu sein. Jesus zeigt seinen Zuhörern auf, wie die Realität aussieht. Zum Fest sind alle eingeladen, doch die geladenen Gäste haben wichtigere Termine.
Was für ein Glück muss das sein, zu Gottes Fest eingeladen zu werden!
Lukas 14,15b
Wer mit Jesus leben will, muss sich entscheiden, welche Prioritäten er im Leben setzt. Gerade in unserer Multioptionsgesellschaft haben wir Tendenz, alles offen zu lassen bis im letzten Moment. Das funktioniert bei Gott nicht. Er spricht davon, dass wir uns entscheiden müssen und dass es auch ein «zu spät» gibt. Das ist nicht Angstmacherei, sondern FACT!
Kommen Sie auch zum Fest?
WochentextLukas 14,15-24 (Originaltext des Gleichnisses)
Ein grosser Gutsbesitzer hatte besonders ertragreiche Ernten. Seine Speicher wurden zu klein, darum beschloss er, neue, riesig grosse Scheunen zu bauen. Er dachte, dass er nun das Leben geniessen und sich keine Sorgen mehr machen müsse. – Weit gefehlt! Gott sagte zu ihm: «Du Narr, noch heute wirst du sterben. Was bleibt dir dann von all deinem Reichtum?» – So trifft es alle, die sich auf der Erde Reichtümer ansammeln, aber mit leeren Händen vor Gott stehen werden (aus Lukas 12,21).
Wenn jemand auch noch so viel Geld hat, das Leben kann er sich damit nicht kaufen.
Lukas 12,15b
Dieses Gleichnis erzählte Jesus, weil er in einer Erbangelegenheit um Rat gefragt wurde. Er malte seinen Zuhörern vor Augen, wie wenig das Materielle gegenüber dem Unvergänglichen zählt. Was auf der Erde bedeutend ist, bewertet Gott völlig anders. Es lohnt sich deshalb, in ewig bleibende Werte zu investieren.
Womit werden Ihre «Hände» gefüllt sein, wenn Sie vor Gott stehen?
WochentextLukas 12,13-21 (Originaltext des Gleichnisses)
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