Sie sind wirklich geliebt!
- Gott will Ihnen sagen, dass er sie liebt.
- Haben Sie diese Liebe erwidert?
- Gott wartet auf Ihre persönliche Antwort.
- Hier finden Sie zentrale Gedanken und Bibeltexte dazu.


















Verbitterte Menschen erkennt man am Gesicht, ihrer Mimik und den Augen. Ihr Äusseres kann die innere Zerrissenheit nicht über decken. Mobbing, Demütigungen, Missbrauch, Verluste… tun weh. Lange fürchtete ich mich, verbittert zu werden. Von Traurigkeit und Enttäuschung zur Verbitterung ist oft nur ein sehr kurzer Schritt.
– Hanna aus der Bibel wurde wegen ihrer Kinderlosigkeit ständig gekränkt. Sie weinte und konnte nicht mehr essen. Still betete sie zu Gott. Er antwortete ihr und sie bekam einen Sohn, Samuel, was «von Gott erbeten» heisst!
– Der Prophet Habakuk verstand nicht, warum Gott ausgerechnet das brutalste Volk jener Zeit brauchte, um Israel in schreckliche Gefangenschaft zu führen; er brachte alle seine «Warum» vor Gott!
– Tief traurig redete Hiob aus bitterem Herzen zu Gott und liess seinen Gefühlen freien Lauf. Beide Männer bekamen keine Ant worten auf alle ihre Fragen, aber eine tiefere Beziehung zu Gott. Sie konnten sich mit ihrem schweren Schicksal versöhnen. Das wünsche ich auch Ihnen. So werden Sie Ihre Verbitterung los.
«Es ekelt mich vor diesem ganzen Leben, darum halt ich meine Klage nicht zurück; es muss heraus, was mich verzweifeln lässt!»
Hiob 10, 1
Wochentext: Hiob 42, 1–6
Sind Sie überrascht, wie Hiob hier mit Gott spricht?
Nach dem Löschen eines grossen Waldbrandes fand ein Feuerwehrmann einen verkohlten Klumpen am Boden, den er als Überreste eines Vogels identifizierte. Er wunderte sich, dass sich dieser nicht rechtzeitig vor dem Feuer in Sicherheit gebracht hatte. Der Mann kippte den Vogel um und darunter kamen vier kleine, piepsende Vögelchen hervor. Die Mutter ahnte, dass ihre Jungen allein im Feuer chancenlos gewesen wären. So spannte sie ihre Flügel über die Jungen und liess sich selber vom Feuer verbrennen. Was für eine Mutterliebe!
Gott weiss, dass wir, ähnlich wie die jungen Vögel im Waldbrand, in unserem Leben hilflos und verloren sind. Er entschied sich, zu uns zu kommen, um uns zu retten. Gott gab seinen einzigen Sohn Jesus Christus, der mit seinem Leben für unsere Sünden am Kreuz bezahlte. Wer sein Angebot annimmt, ist für immer gerettet!
Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können.
1. Johannes 4, 9
Wochentext: 1. Johannes 4, 7–21
Wie wird Gottes Liebe in deinem Leben sichtbar?
Unsere Hände: Was für ein geniales «AllzweckWerkzeug»! Wir können greifen, streicheln, anpacken, aufheben… Viel Gutes können wir damit vollbringen, aber auch zerstören und zuschlagen.
Unsere Hände führen das aus, was wir ihnen «auftragen» zu tun. Es ist wunderbar:
Das Schöne dabei ist: Wer anderen hilft, hilft auch sich selbst. Nächstenliebe erfüllt uns und gibt Freude zurück.
Lasst uns deshalb unsere Hände als Werkzeuge nutzen,
Wochentext: Markus 12, 28–34
Können Sie sich selbst annehmen?
Wir sind soeben aus den Ferien zurück und wollen ausschlafen. Unangemeldeter Besuch steht vor der Tür. – Bewege ich mich aus meiner Komfortzone heraus und öffne die Türe im Pyjama oder lasse ich die Leute enttäuscht weggehen? Unser Leben bietet unendlich viele Möglichkeiten, die gemütlichere Variante zu wählen und das «Bitte nicht stören» Schild an unser Herz zu hängen.
Mal angenommen, es bestünde eine Notsituation. Zu Recht würde ich mir danach grosse Vorwürfe machen! Hätte ich nur…
Sind wir bereit unser ausgebuchtes Programm durchkreuzen zu lassen, um unserem Nächsten zu dienen? Jesus erzählte von einem überfallenen Mann, den die angesehenen Frommen liegen liessen. Ein einfacher, ausgegrenzter Samaritaner war barmherzig, pflegte ihn und brachte ihn in eine Herberge. Dort bezahlte er für seine Pflege, bis er wieder gesund war. Hätten Sie auch so gehandelt? Das meint Gott, wenn er von unserem Nächsten spricht.
«Wer ist denn mein Mitmensch?»
Lukas 10, 29b
Wochentext: Lukas 10, 29–37
Wie achten Sie auf Ihre Mitmenschen?