von Godloves.me | 5. September 2021
«Schäme dich!» Das waren die Worte, die er von seiner Mutter am meisten hörte und sie brachten ihn in die Drogenszene, später ins Gefängnis und beinahe in den Tod. – Scham ist ein Gefühl, das uns niederdrückt, anklagt, schmerzt und kaum auszuhalten ist. Deshalb flüchten sich viele in emotionale Erstarrung oder in aggressives oder selbstvernichtendes Verhalten. Um die eigene Scham zu übertönen, werden Andere beschämt, verspottet, blossgestellt, entwürdigt oder schikaniert. So überlebt die Scham Generationen.
Die Pharisäer stellten eine Ehebrecherin öffentlich bloss und wollten sie steinigen. Jesus meinte: «Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein». Getroffen von diesen Worten liefen sie davon! Jesus gab der Frau die befreiende Antwort: «Ich verdamme dich auch nicht! Gehe und sündige nicht mehr!»
Jesus verdammt keinen reuigen Sünder! In der Vergebung bekommen wir die Würde zurück! Er will, dass wir versöhnt und frei leben können.
Jesus aber sprach:
«So verdamme ich dich auch nicht;
geh hin und sündige hinfort nicht mehr.»
Johannes 8,10
Worüber schämen Sie sich?
Wochentext: Jesaja 42,1–9
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von Godloves.me | 29. August 2021
Als junger, übermütiger Kletterer wollte ich eine 800 Meter hohe Steilwand ohne Seil und Sicherung zum Gipfel hochklettern. Nach kurzer Zeit bemerkte ich eine dünne Eisschicht, die ich zuvor übersah. So wurde jede Bewegung zum Überlebenskampf. In Gedanken war ich schon «abgestürzt». Als ich endlich einen kleinen Vorsprung erreichte, auf dem ich mich etwas ausruhen konnte, blieb eine bohrende Frage: «Welchen Platz hat Gott in meinem Leben?»
Mir wurde bewusst, wie überheblich ich dachte, nicht nur im Bergsport, sondern auch dem Schöpfer gegenüber. Was wäre jetzt, wenn ich tot wäre? In meiner hoffnungslosen Lage begegnete mir Gott in seiner grossen Liebe. In diesem unbeschreiblichen Moment begriff ich, dass Gott es gut mit mir meint.
Neu gestärkt schaffte ich die letzte Strecke zum Gipfel. Ein deutlich leichterer Weg führte mich zurück in ein neu geschenktes Leben.
H. S., Bergführer, Spital am Pyhrn, Österreich
Wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch.
Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei.
Ein neues Leben hat begonnen!
Korinther 5,17
Wie stark fühlen Sie sich?
Wochentext: Jakobus 4,10–16
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von Godloves.me | 22. August 2021
Die Musikszene ist voller Liebestexte. Unser Herz sehnt sich nach Liebe. Weil er uns liebt, gibt Gott seinen einzigen Sohn in die Welt. Darauf haben Generationen im Vertrauen auf Gottes Zusagen gewartet. Zum von Gott festgesetzten Zeitpunkt wird der Erlöser geboren, als hilfloses Kind, als Mensch wie wir.
Die Menschwerdung Gottes in Jesus ist entscheidend in seiner Geschichte mit uns. Der Allmächtige kommt vom Himmel herab und wird hilfsbedürftig und verletzlich, gleich wie wir. In seinem Stammbaum finden wir die unterschiedlichsten Menschen. Es sind Israeliten und Ausländer, Erfolgreiche und Versager sowie Männer und Frauen mit unterschiedlichem Ruf. Er schämte sich deshalb aber nicht. Jesus erlebte das Menschsein mit allen Facetten.
In Jesus zeigt uns Gott, wie er ist: pure Liebe. Sie führte Jesus ans Kreuz, wo er sein Leben für unsere Erlösung hingab.
Als aber die Zeit erfüllt war,
sandte Gott seinen Sohn.
Galater 4,4
«Der rote Faden durch die Bibel.» (Folge 8)
Wochentext: Philipper 2,5–11
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von Godloves.me | 15. August 2021
Die zehnjährige Sara war Feuer und Flamme beim Wettbewerb für die höchste Sonnenblume. Eifrig pflanzte sie drei Sonnenblumenkerne in einen grossen Topf, begoss sie regelmässig und wartete darauf, dass die Sprossen aufkeimen würden. Aus welchem Samen würde wohl die grösste Pflanze wachsen? Jeden Tag schaute sie nach, aber es passierte nichts. Sichtlich enttäuscht vergass sie nach zwei Wochen die Sonnenblumen und den Wettbewerb.
Ein Jahr später leuchteten drei wunderschöne Sonnenblumen in der Nachmittagssonne im Versuchstrog. Die längst vergessenen Samen brachten grosse und wunderbare Blumen hervor, auf denen die Bienen Nektar fanden!
Manchmal erwarten wir wie die kleine Sara, dass unser Engagement sofort Wirkung zeigt oder ein Echo findet. Paulus ermutigt uns, nicht müde zu werden Gutes zu tun.
Bleiben Sie dran!
«Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden;
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten,
wenn wir nicht nachlassen.»
Galater 6,9
Wann werden Sie müde Gutes zu tun?
Wochentext: Jesaja 55,10–11
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von Godloves.me | 8. August 2021
Im Berner Alpenmuseum erinnert ein gerissenes Hanfseil an den tragischen Tod von vier Männern, die nach der Erstbesteigung des Matterhorns am 14. Juli 1865 abstürzten. – Die Schuhsohlen des einen waren zu glatt, seine Erfahrung zu gering und das Seil hielt dieser Belastung nicht stand. Das Rettungsseil riss im entscheidenden Moment.
Unser Leben gleicht oft einer Erstbesteigung. Viel Unbekanntes, mangelnde Erfahrung, gefährliche Situationen und tödliche Abgründe. Selbst der Profi trägt das Risiko mit sich. Unser Leben ist sehr fragil und bietet letztlich wenig Sicherheit. – Und plötzlich ist sie da, die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach Gott…
Gut, wer den Schöpfer als Retter kennt. Es ist lebenswichtig, ihm in «guten Zeiten» zu vertrauen lernen. Auf ihn ist Verlass. Seine Liebe kennt keine Grenzen. Sie hält jedem Absturz stand.
Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen.
Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet uns.
Apostelgeschichte 4,12
Auf welche Sicherheiten setzen Sie?
Wochentext: Samuel 22, 31–34
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