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Der Gottes Sohn!

Der Gottes Sohn!

«Komm doch vom Kreuz herunter, wenn du wirklich Gottes Sohn bist.» So wollte einer den andern mit  gemeinen Äusserungen übertrumpfen. Das Böse schien in diesem Moment zu siegen. Die Antwort des schmerzgezeichneten Jesus war:

«Vater vergib ihnen! Sie wissen nicht, was sie tun.»

Lukas 23, 34

Einer, der mit ihm gekreuzigt wurde, bat ihn: «Denke doch an mich, wenn du in dein Reich kommst.» Darauf antwortete Jesus: «Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein!» Seinen Jünger Johannes bat er: «Kümmere dich um meine Mutter.»

Würden Sie sich auch um Ihre Nächsten sorgen bei unerträglichen Schmerzen und mitten im Todeskampf? Warum konnte es Jesus? 

Seine letzten Worte: «Es ist vollbracht!» zeigen seine Liebe zum Vater und seinen Gehorsam zum Auftrag! Sein Blut war der Preis zur Versöhnung von uns Menschen mit Gott. Der laute Sterbensschrei in die Finsternis hinaus bekam durch die Auferstehung an Ostern ein unüberhörbares Echo! – Das Licht der Welt scheint weiter, und die Hoffnung des Lebens hat dem Tod die Macht entrissen.

Als die Erde bebte und der Vorhang im Tempel zum Allerheiligsten von oben bis unten zerriss, stellte der Gottes Sohn den Zugang von uns Menschen zu Gott wieder her. Allen die Jesus, dem «Opferlamm» vertrauen, wird Vergebung geschenkt. Die Liebe Gottes streckt allen in Jesus die Hand zur Versöhnung entgegen!

Der Offizier, der alles miterlebte, sagte: «Dieser war wirklich Gottes Sohn!» 

Wie damals riskiert man auch heute als altbacken oder schlicht ungebildet dazustehen, wenn man Jesus vertraut.

Glauben Sie der Aussage des Offiziers?

Bibeltext zur Vertiefung: Matthäus 27, 45-54

The King of Jews

The King of Jews

The soldiers mounted a sign “The King of Jews” on the cross. But let’s start from the beginning.

Out of the darkness appears Judas with some soldiers. He greeted Jesus with a kiss and with that identified him. They arrested him and took him to court. The disciples were scared and fled. Only Peter stayed in safe distance and observed everything. False witnesses accused the Son of God severely but they couldn’t prove any wrongdoing.

The Roman governor Pontius Pilatus knew relatively quickly that jealousy and greed were the true drivers for this mock trial initiated by the religious instigators. Just days before they were shouting: “Hosanna to the King who is coming.” and now the upset and manipulated people scream: “Crucify him!” How easily the mood can change.

Pilatus gave in to the pressure by the masses. He washed his hands in innocence, liberated the thief Barabas and crucified Jesus. First they flogged him, put a crown of thorns on his head to mock him and chased him, with a cross, through the streets of Jerusalem to Golgotha. There they wanted to silence the King of Jews forever. The Light of the World was to be extinguished and the hope should die on the cross. Once again, the religious elite did not count with God.

“Why? What crime has this man committed? I have found in him no grounds for the death penalty. Therefore I will have him punished and then release him.”

Luke 23:22

Jesus will return as king just like he said. At that point everyone will bow before him and recognize him as the King, even those who pierced him! 

Do you allow Jesus to be your King?

Bible text to deepen: John 18:1 – 40 / John 19:1-22

The King of Jews

Der König der Juden

Die Soldaten befestigten ein Schild mit der Inschrift «König der Juden» ans Kreuz! Doch zuerst alles schön der Reihe nach. 

Aus der Finsternis tauchte der Jünger Judas mit einigen Soldaten auf. Er begrüsste Jesus mit einem Kuss und verriet ihn so. Dann nahmen sie ihn fest und schleppten ihn vor Gericht. Die Jünger bekamen Angst und flohen. Nur der Jünger Petrus hielt sich in sicherer Distanz auf und beobachtete alles. Falsche Zeugen beschuldigten den Gottes Sohn schwer, doch ihm konnte kein Unrecht vorgewiesen werden.

Dem römischen Statthalter Pontius Pilatus war schnell klar, dass Eifersucht und Neid der wahre Grund für diesen «Schein-Prozess» der religiösen Drahtzieher war. Tage zuvor tönte es noch: «Hosianna dem König, der da kommt.» Nun rief das aufgewiegelte und manipulierte Volk: «Kreuzigt ihn!» Wie leicht doch die Stimmung kippen kann.

Pilatus liess sich vom Drängen der Masse erweichen. Er wusch seine Hände in Unschuld, befreite den Räuber Barabas und liess Jesus kreuzigen. Zuerst peitschten sie ihn aus, setzten ihm spöttisch eine Dornenkrone auf und trieben ihn mit dem Kreuz durch Jerusalems Gassen bis zum Hügel Golgatha. Dort wollte man den König der Juden am Kreuz endgültig zum Schweigen bringen. Das Licht der Welt sollte ausgelöscht und die Hoffnung des Lebens am Kreuz sterben. Die fromme Elite machte einmal mehr die Rechnung ohne Gott.

Pilatus versuchte es ein drittes Mal und sagte zu ihnen: «Was hat er denn verbrochen? Ich habe bei ihm kein Vergehen entdeckt, auf das die Todesstrafe steht.»

Lukas 23, 22a

Jesus wird als König wieder kommen, wie er es gesagt hat. Dann werden sich alle vor ihm beugen und als König anerkennen müssen, auch die, die ihn durchbohrt haben! Darf Jesus Ihr König sein? 

Bibeltext zum Vertiefen: Johannes 18, 1 – 19, 22

Comforted in the Midst of Fear

Comforted in the Midst of Fear

When I don’t feel great, I do not feel like singing. Jesus is different, he doesn’t allow feelings to drive him. He knew of his death on the cross and despite that he sang, just like Jews do on Passover even today, the worship Psalms 115-118 with his disciples and praised his Father in Heaven. He knew that his Father was always by his side with help and comfort. Later, they went to the Mount of Olives where everyone withdrew for personal prayer. He prayed so intensively that he sweated blood. He was scared of the struggles of death on the cross. However, what weighed him down even more was the load of the sins that he had to carry to pay for it with his life. In the moment of separation from this Father, the one without sin took away the power of death forever.

The religious leaders overthrew Jesus as an important element in building the Kingdom of God.

For God, he is the most important element. Those who build on this spiritual foundation have Jesus as a living cornerstone and is comforted in the middle of mortal fear. He knows that death is not the end!

The stone the builders rejected has become the cornerstone

Psalm 118,22

It may sound totally off, but it is God’s fact. Back then, the religious elite thought they would do God a favor by nailing Jesus to the cross. Today, we also have an “elite” who thinks that they have the right to systematically persecute believers in Christ. Since Jesus is the foundation that never shakes, we are comforted in the midst of fear. 

What do you think about praising God in the midst of fear?

Bible texts to deepen: Psalm 118, 1-29 / Matthew 26, 30-46

Comforted in the Midst of Fear

Getröstet mitten in der Angst

Wenn ich mich nicht so gut fühle, habe ich keine Lust zum Singen. Ganz anders bei Jesus, er liess sich nicht von seinen Gefühlen steuern. Er wusste um seinen Tod am Kreuz, trotzdem sang er am Abend vorher mit seinen Jüngern die Anbetungs-Psalmen 115-118 und lobte seinen Vater im Himmel, so wie es Juden am Passahfest bis heute tun. Er wusste, dass ihm sein Vater immer helfend und tröstend zur Seite war. – Später gingen sie zum Ölberg, wo er sich alleine zum persönlichen Gebet zurückzog. Er betete so intensiv, dass er Blut schwitzte. Er hatte Angst vor dem Todeskampf am Kreuz. Was ihn jedoch noch mehr drückte, war die schwere Sündenlast die er tragen musste und für die er mit seinem Leben bezahlte. Der Sündlose entriss in diesem Moment der Trennung von seinem Vater dem Tod die Macht für immer.

Die religiösen Führer verwarfen Jesus als wichtiges Element im Bau von Gottes Reich.Für Gott ist er das wichtigste Element. Wer auf diesem geistlichen Fundament baut, hat Jesus als lebendigen Eckstein und ist mitten in der Todesangst getröstet. Er weiss, der Tod ist nicht das Letzte!

«Der Stein der die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.»

Psalm 118, 22

Was sich völlig abgehoben anhört, ist göttliche Tatsache. Damals glaubte die religiöse Elite, dass sie Gott einen Gefallen tut, wenn sie Jesus ans Kreuz schlägt. – Auch heute glaubt sich eine «Elite» im Recht, Christus-Gläubige systematisch zu verfolgen. Weil Jesus das Fundament ist, das nie wankt, sind wir mitten in der Angst getröstet.

Wie denken Sie darüber, mitten in der Angst Gott zu loben?

Bibeltexte zum Vertiefen: Psalm 118, 1-29 / Matthäus 26, 30-46